Seit 1. Mai: Spritpreise in Deutschland fallen deutlich – aber weniger stark als Steuerentlastung
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Am Freitagmorgen sind die Kraftstoffpreise in Deutschland spürbar gesunken. Besonders deutlich zeigte sich das beim sogenannten Tankrabatt. Laut Angaben des ADAC lag der bundesweite Durchschnittspreis für Superbenzin der Sorte E10 um 8 Uhr sogar wieder unter der Marke von 2 Euro pro Liter. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Im Detail verringerte sich der Preis im Vergleich zum Vortag um 10,7 Cent und lag damit bei 1,976 Euro pro Liter. Auch Diesel wurde günstiger angeboten: Hier betrug der Rückgang 10,4 Cent, womit der Preis auf 2,063 Euro pro Liter fiel.
Rabatt wirkt nur teilweise an der Zapfsäule
Trotz dieser Entwicklung fällt die Preissenkung geringer aus als die eigentlich gewährte Steuerentlastung von 16,7 Cent pro Liter. Dazu erklärt der ADAC: „Die Senkung der Energiesteuer ist also bislang erst zum Teil an den Zapfsäulen angekommen“.
Verzögerte Weitergabe der Steuerentlastung
Ein möglicher Grund für die verzögerte Preisweitergabe liegt in den Lagerbeständen der Tankstellen. Dort befindet sich teilweise noch Kraftstoff, der zu den vorherigen, höheren Steuersätzen eingekauft wurde. Entscheidend für den Zeitpunkt der Steuerentlastung ist nicht der Verkauf an der Tankstelle selbst, sondern der Moment, in dem der Kraftstoff das Raffinerie- oder Tanklager verlässt.
Entwicklung im Tagesverlauf und Ausblick
Nach Angaben des ADAC sanken die Preise bereits in der Nacht recht schnell um etwa 7 bis 8 Cent. Mit der Öffnung der meisten Tankstellen am Morgen setzte sich dieser Trend weiter fort. „Dieser Trend sollte sich fortsetzen“, so die Sprecherin. Zusätzlich könne der zuletzt wieder sinkende Ölpreis dazu führen, dass die Kraftstoffpreise auch unabhängig vom Tankrabatt weiter nachgeben.

