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Silvester in Deutschland: Festnahmen, Verletzte und zahlreiche Polizeieinsätze

Zum Jahreswechsel waren in vielen deutschen Metropolen zahlreiche Polizeistreifen unterwegs. Grund dafür waren die Vorfälle der vergangenen Jahre, bei denen Einsatzteams angegriffen worden waren. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Dieses Mal fiel die erste Einschätzung in Berlin etwas weniger dramatisch aus – dennoch blieb die Lage "wegen Verstößen gegen waffenrechtliche oder sprengstoffrechtliche Vorschriften" angespannt.


Trotz der vergleichsweise ruhigeren Gesamtsituation meldeten die Behörden, dass Einsatzkräfte erneut mit Feuerwerkskörpern attackiert wurden. Rund 400 Personen wurden vorläufig in Gewahrsam genommen, unter anderem aufgrund der oben genannten Delikte. Laut Angaben der Polizei trugen über 20 Beamtinnen und Beamte Verletzungen davon.


Schwere Zwischenfälle durch illegale Pyrotechnik


Auch abseits der Hauptstadt kam es zu tragischen Vorfällen. In Bielefeld verloren zwei junge Erwachsene im Alter von 18 Jahren ihr Leben, nachdem selbstgebaute Feuerwerkskörper außer Kontrolle geraten waren. Beide setzten ihr Material an unterschiedlichen Orten ein – jeweils mit fatalem Ausgang.


In Mecklenburg-Vorpommern, nahe Rostock, verletzte sich ein 23-Jähriger an der Hand schwer. Ein ähnlicher Unfall ereignete sich in Leipzig: Ein 16-jähriges Mädchen wurde beim Versuch, einen hierzulande nicht zugelassenen Böller zu entzünden, schwer verletzt.


Noch ist unklar, wie viele Menschen bundesweit Schäden davontrugen. Es liegen bisher keine vollständigen Übersichten vor, die das Ausmaß der Verletzungen zusammenfassen.


Hamburg meldete mindestens zehn verletzte Polizeikräfte. Sie mussten ihren Dienst abbrechen; genaue Informationen zum Verletzungsgrad wurden nicht veröffentlicht.


Parallel dazu rückten Feuerwehren in mehreren Bundesländern zu Bränden aus, die im Zusammenhang mit Feuerwerksnutzung standen.

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