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Studie zeigt: Früherer Pollenflug belastet Allergiker stärker

  • vor 3 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Allergieauslösende Pollen – etwa von Erle, Birke und Olive – sind heute deutlich früher und in größerer Menge in der Luft als noch vor rund drei Jahrzehnten. Aktuelle Ergebnisse einer internationalen Untersuchung führen diese Entwicklung klar auf den Klimawandel zurück. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".


Mehr Pollen, längere Belastung


Durch die steigenden Temperaturen im Frühjahr setzen Blühphasen früher ein. Dadurch verlängert sich nicht nur die Pollensaison, sie fällt auch intensiver aus. Messungen zeigen einen Anstieg der Pollenbelastung um etwa 15 bis 20 Prozent, begleitet von höheren Konzentrationen in der Luft.


Viele Menschen betroffen


In Europa leidet – je nach Region – ein erheblicher Teil der Bevölkerung unter Heuschnupfen. Laut Lancet Countdown sind es zwischen 4 und 32 Prozent. Häufig treten dabei zusätzliche Beschwerden wie Asthma oder entzündete, juckende Augen auf. Pollen spielen dabei eine zentrale Rolle als Auslöser.


Verschiebung seit den 1990er-Jahren


Im Vergleich zu den 1990er-Jahren beginnt der Pollenflug bestimmter Baumarten inzwischen ein bis zwei Wochen früher. Zudem kann die Saison sowohl intensiver als auch länger verlaufen. Diese Entwicklung betrifft nicht nur Norddeutschland, sondern auch Länder wie Frankreich, Großbritannien und Regionen in Osteuropa.


Höheres Risiko für empfindliche Personen


Zwar liefert der aktuelle Bericht keine neuen Zahlen zu konkreten Krankheitsverläufen oder Medikamentennutzung, dennoch lassen sich klare Tendenzen erkennen: Menschen mit bestehenden Allergien oder Atemwegserkrankungen müssen mit einer stärkeren Belastung rechnen.

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