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Timmy schwimmt wieder: Hoffnung für gestrandeten Wal nahe der Insel Poel

20. Apr.
1 Min. Lesezeit

Nach Wochen des Ausharrens vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns zeigt sich erstmals Bewegung: Der festgesetzte Buckelwal ist wieder aktiv. In Livestreams war zu sehen, wie er schwimmt und dabei mehrfach die Richtung ändert. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Festgesetzt in der Wismarbucht


Seit dem 31. März hielt sich das Tier in der Wismarbucht nahe der Insel Poel auf. Die leitende Tierärztin der privaten Rettungsinitiative, Janine Bahr-van Gemmert, erklärte, dass sich das Team bereits auf den Weg zum Hafen gemacht habe. Einsatzboote stehen bereit.


Hoffnung auf Selbstbefreiung


Am Sonntag schlossen die Helfer nicht aus, dass sich der etwa zwölf Meter lange Wal eigenständig aus seiner Lage befreien könnte. Für diesen Fall greift ein alternativer Plan: "Das heißt, die DLRG-Boote sind auf Stand-by, dass für den Fall, dass er losschwimmt, wir ihn dann guiden können. Und es ist sichergestellt, dass wir ihn dann auch bis in die Nordsee und dann über die Nordsee in den Atlantik leiten können", sagte Rechtsanwältin Constanze von der Meden von der privaten Rettungsinitiative.


Zweifel am Erfolg


Weniger optimistisch äußerte sich einer der Geldgeber der Aktion, Walter Gunz. Seiner Einschätzung nach sei dem Tier bewusst, dass es sich frei bewegen könne. Deshalb bleibe unklar, "ob sich dieser Wal noch geleiten lässt".


Geplante Rettungsmaßnahme


Ursprünglich war vorgesehen, eine zwischen schwimmenden Plattformen gespannte Plane unter den Wal zu führen. Auf diese Weise sollte er aus dem flachen Gewässer geborgen und anschließend in Richtung Nordsee gebracht werden.

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