Transparenz: Britische Regierung legt Akten zur Ernennung von Prince Andrew offen
- 25. Feb.
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Die britische Regierung bereitet die Veröffentlichung interner Akten vor, die sich mit der Ernennung von Prince Andrew zum Handelsbeauftragten befassen. Mehr dazu in den Royal-News.
Der ehemalige Royal war in der vergangenen Woche zeitweise von den Behörden festgesetzt worden. Gegen ihn steht der Verdacht im Raum, sensible Informationen an Jeffrey Epsteinweitergegeben zu haben.
Verbindungen zu Epstein und schwere Vorwürfe
Andrew pflegte über Jahre hinweg Kontakt zu dem inzwischen verstorbenen US-Finanzier Epstein, der wegen Sexualverbrechen verurteilt worden war. Dem Multimillionär wurde vorgeworfen, über lange Zeit ein Netzwerk organisiert zu haben, in dem zahlreiche Minderjährige missbraucht wurden.
Eine der Betroffenen, Virginia Giuffre, beschuldigte Andrew, sie wiederholt sexuell missbraucht zu haben – teilweise zu einem Zeitpunkt, als sie noch nicht volljährig gewesen sei.
Klare Worte aus dem Handelsministerium
Der britische Handelsstaatsminister Chris Bryant äußerte sich deutlich zu den Vorgängen. Epsteins „Missbrauch wurde von einer sehr großen Gruppe arroganter, privilegierter und oft sehr wohlhabender Personen in diesem Land ermöglicht, unterstützt und begünstigt“. Er verwies dabei nicht nur auf jene, die unmittelbar beteiligt gewesen seien, sondern auch auf die „vielen, vielen anderen, die wegschauten“.


