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Ex-Prinz Andrew: Festnahme im Zusammenhang mit der Epstein-Affäre sorgt für neue schwere Vorwürfe

  • vor 4 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Im Kontext der Ermittlungen rund um den verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein soll die britische Polizei nach übereinstimmenden Medienberichten den früheren Prinzen Andrew in Gewahrsam genommen haben. Dem Bruder von Charles III. werde „Fehlverhalten in Ausübung offizieller Funktionen“ zur Last gelegt. Mehr dazu in den Royal-News.


Juristischer Hintergrund: „misconduct in public office“


Der Straftatbestand „misconduct in public office“ beschreibt im Vereinigten Königreich das vorsätzliche Fehlverhalten von Amtsträgern, die ihre Position missbrauchen oder ihre Pflichten grob verletzen. Im aktuellen Fall geht es um den Verdacht, Andrew habe während seiner früheren Tätigkeit als Sonderbeauftragter für internationalen Handel interne und vertrauliche Unterlagen an Epstein weitergegeben.


E-Mails und eine Reise nach Südostasien


Aus jüngst publik gewordenen E-Mail-Korrespondenzen soll hervorgehen, dass Andrew im Jahr 2010 Berichte über eine offizielle Südostasien-Reise an Epstein übermittelte. Die Reise hatte er damals in seiner Funktion als Handelsrepräsentant der britischen Regierung absolviert.


Frühere Vorwürfe und Vergleich


Bereits zuvor war Andrew mit schweren Anschuldigungen konfrontiert worden. 2022 einigte er sich außergerichtlich mit Virginia Giuffre, die ihm vorgeworfen hatte, sie als Minderjährige sexuell missbraucht zu haben. Im Zuge dieser Einigung verlor Andrew – mit bürgerlichem Namen Andrew Mountbatten-Windsor – seine militärischen Ehrenstellungen sowie seine königlichen Privilegien und Titel. Der heute 66-Jährige weist ein Fehlverhalten weiterhin zurück. Zu den aktuellen Beschuldigungen hat er sich bislang nicht öffentlich geäußert.

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