News kompakt vom 19. Februar 2026
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Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline Kompakt“ am 19. Februar 2026.
Festnahme im Skandal
Ex-Royal Andrew wegen Epstein-Verbindung in Haft
Die britischen Behörden haben Prince Andrew, Duke of York im Zuge neuer Ermittlungen rund um seine Kontakte zu dem verurteilten US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein festgesetzt. Dem 66-Jährigen wird vorgeworfen, während seiner früheren Tätigkeit als Handelsbeauftragter sensible Unterlagen weitergegeben zu haben. Eine öffentliche Stellungnahme von ihm steht bislang aus. Auch König Charles III. reagierte und erklärte, er habe die Entwicklung "mit größter Besorgnis" aufgenommen. In einer schriftlichen Mitteilung betonte er: "Lassen Sie mich klarstellen: Das Gesetz muss seinen Lauf nehmen".
Friedensformat im Streit
Moskau beharrt auf Gesprächen ohne europäische Beteiligung
Russland will an der bisherigen Struktur der Verhandlungen mit der Ukraine festhalten. Ein Sprecher des Kreml, Dmitri Peskow, erklärte, eine Einbindung europäischer Vertreter sei aus Moskauer Sicht nicht zielführend. Stattdessen solle das bestehende Format zwischen russischer und ukrainischer Seite unter Vermittlung der USA fortgeführt werden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor die Unterstützung Europas hervorgehoben und sich für eine stärkere Rolle der EU-Staaten im diplomatischen Prozess ausgesprochen.
Prozess gegen Høiby
Sohn von Mette-Marit schildert Paranoia nach Festnahme 2024
Nach seiner Verhaftung im Sommer 2024 habe er sich dauerhaft beobachtet gefühlt, sagte Marius Borg Høiby vor Gericht. Laut der norwegischen Zeitung Verdens Gang erklärte er: "Ich hatte viel Paranoia in dieser Zeit, dadurch, dass Bilder von mir verbreitet wurden". Zudem habe er empfunden: "Ich war ja Norwegens meistgehasster Mann." Høiby, Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit aus einer früheren Beziehung, sieht sich mit mehreren schweren Vorwürfen konfrontiert. Die Anklage umfasst vier mutmaßliche Vergewaltigungen sowie weitere Straftaten nach norwegischem Recht.
Tote bei Siedlerangriff
19-jähriger Palästinenser mit US-Pass nahe Jerusalem erschossen
Im israelisch besetzten Westjordanland ist es erneut zu tödlicher Gewalt gekommen. Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums starb ein 19-jähriger Palästinenser mit amerikanischer Staatsangehörigkeit. Der Vorfall ereignete sich im Dorf Muchmas nördlich von Jerusalem. Berichten zufolge sollen jüdische Siedler das Feuer eröffnet haben. Das israelische Militär teilte mit, Soldaten seien wegen gewaltsamer Auseinandersetzungen in die Gegend entsandt worden und hätten versucht, die Situation unter Kontrolle zu bringen.



