Trump erhält ungewöhnliches Lob: Biden und Clinton würdigen seinen Beitrag zur Waffenruhe im Gazastreifen
- 14. Okt. 2025
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In einer seltenen Geste der Anerkennung haben die früheren demokratischen US-Präsidenten Joe Biden und Bill Clinton ihren republikanischen Nachfolger Donald Trump für dessen Engagement im Gaza-Konflikt gewürdigt. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Beide betonten, dass Trumps Einsatz bei den Verhandlungen zu einer Vereinbarung für eine Waffenruhe beigetragen habe – eine Haltung, die im starken Kontrast zu ihrer sonst häufig kritischen Position gegenüber ihm steht.
Biden erinnert an eigene Bemühungen
Der ehemalige Präsident Joe Biden, der bis Januar 2025 im Amt war, hob neben dem Lob für Trump auch die Rolle seiner eigenen Regierung hervor. „Meine Regierung hat unermüdlich daran gearbeitet, die Geiseln nach Hause zu holen, den palästinensischen Zivilisten Hilfe zukommen zu lassen und den Krieg zu beenden.“ Biden machte deutlich, dass die erzielte Waffenruhe das Ergebnis gemeinsamer diplomatischer Anstrengungen sei.
Clinton appelliert an Israel und Hamas
Auch Bill Clinton äußerte sich auf der Plattform X zustimmend über Trumps Beitrag. Der 79-Jährige, der von 1993 bis 2001 als 42. Präsident der USA amtierte, schrieb: „Jetzt müssten Israel und die islamistische Hamas mit Unterstützung der USA versuchen, diesen fragilen Moment in einen dauerhaften Frieden zu verwandeln. Ich glaube, dass sie es schaffen können, aber nur, wenn sie es gemeinsam tun.“Mit diesem Appell machte Clinton deutlich, dass die aktuelle Vereinbarung lediglich ein erster Schritt auf einem langen Weg sei.
Historischer Bruch mit früherer Kritik
Sowohl Biden als auch Clinton hatten Trump in der Vergangenheit regelmäßig scharf kritisiert. Besonders seine polarisierende Politik und der Umgang mit sozial benachteiligten Gruppen standen häufig im Mittelpunkt ihrer Angriffe. Umso bemerkenswerter ist nun ihre positive Reaktion auf Trumps Rolle bei den aktuellen Friedensbemühungen.

