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Truppenabzug der USA: Trump verschärft Druck auf Verbündete und sorgt für Kritik

  • vor 9 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, deutlich mehr als 5.000 Soldat:innen aus Deutschland abzuziehen, ohne dabei konkrete Zahlen zu nennen. Innerhalb der Republikaner stößt dieses Vorhaben auf Widerstand: Mehrere führende Mitglieder bewerten den geplanten Schritt als das „falsche Signal“ an Wladimir Putin. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Wiederkehrende Forderungen an Europa


Bereits während seiner ersten Amtszeit im Jahr 2020 hatte Trump mit einem solchen Schritt gedroht. Auch aktuell betont er erneut, dass europäische Staaten stärker für ihre eigene Verteidigung aufkommen müssten, anstatt sich auf die Unterstützung der USA zu verlassen.


Politischer Druck auf Verbündete


Nach Einschätzung von Beobachtern verfolgt Trump nun offenbar eine härtere Linie gegenüber Partnern, die sich nicht im gewünschten Maß engagieren. Insbesondere Länder, die den Krieg der USA und Israels gegen Iran kritisieren oder sich nicht an Maßnahmen zur Sicherung der strategisch wichtigen Straße von Hormus beteiligen, geraten dabei ins Visier. Diese Meerenge ist für den globalen Handel von zentraler Bedeutung und seit Beginn der Auseinandersetzungen stark beeinträchtigt.


Kritik auch an anderen europäischen Staaten


Neben Deutschland äußerte Trump auch deutliche Unzufriedenheit gegenüber anderen europäischen Ländern. So stellte er zuletzt Spanien und Italien in Aussicht, ebenfalls Truppen abzuziehen. „Italien war uns überhaupt keine Hilfe, und Spanien war schrecklich, absolut schrecklich“, erklärte er mit Blick auf die aus seiner Sicht unzureichende Unterstützung im Konflikt mit Iran.


Eskalation im Nahen Osten


Ende Februar hatten die USA gemeinsam mit Israel Luftangriffe auf Ziele im Iran durchgeführt. Die Führung in Teheran reagierte darauf mit Angriffen mittels Raketen und Drohnen – sowohl auf Israel als auch auf mehrere Golfstaaten und US-Stützpunkte in der Region.

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