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Umfrage zeigt: Warum immer mehr junge Menschen bei psychischen Problemen auf Chatbots setzen

  • vor 20 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Immer mehr junge Erwachsene greifen bei emotionalen Belastungen wie Stress oder Liebeskummer auf Künstliche Intelligenz zurück. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".


Laut einer aktuellen, repräsentativen Umfrage der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention haben rund 65 Prozent der 16- bis 39-Jährigen bereits mit Chatbots über ihre psychischen Sorgen gesprochen.


KI ersetzt für manche professionelle Hilfe


Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass einige Betroffene solche digitalen Gespräche als Ersatz für klassische therapeutische Angebote betrachten. Genau hier liegt jedoch ein Risiko: Viele dieser KI-Systeme wurden nicht speziell für psychologische oder therapeutische Unterstützung entwickelt.


Darüber hinaus gibt es bislang nur wenige umfassende wissenschaftliche Untersuchungen, die klären, ob diese Anwendungen tatsächlich hilfreich sind – oder möglicherweise sogar negative Auswirkungen haben können. Besonders in akuten Krisensituationen stoßen solche Systeme schnell an ihre Grenzen.


Deutliche Warnung von Fachseite


"Depression ist eine schwere, oft lebensbedrohliche Erkrankung, und Betroffene sollten sich unbedingt weiterhin an Hausärzte, Psychiater oder Psychologische Psychotherapeuten wenden", so die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention.



Für die Umfrage wurden im März 2026 deutschlandweit 2.500 Personen zwischen 16 und 39 Jahren im Rahmen einer Online-Umfrage befragt.

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