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Unter Baum eingeklemmt: Mehrere Menschen sterben bei tragischem Unglück an Ostersonntag

6. Apr.
2 Min. Lesezeit

Bei dem Vorfall wurden vier Menschen unter einem umgestürzten Baum eingeschlossen. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Für eine 16-Jährige sowie eine 21-jährige Frau kam jede Hilfe zu spät – sie starben noch am Unfallort. Ein erst zehn Monate altes Kind wurde mit schwersten Verletzungen per Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Kiel gebracht. Dort erlag das Mädchen wenig später seinen Verletzungen. Eine weitere Betroffene, 18 Jahre alt, wurde ebenfalls per Hubschrauber in ein Krankenhaus nach Heide transportiert. Sie erlitt schwere Verletzungen und musste operiert werden, befindet sich jedoch laut Polizei inzwischen nicht mehr in Lebensgefahr. Darüber hinaus wurden mehrere Personen leicht verletzt.


Großeinsatz von Rettungskräften


Rund 80 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren vor Ort im Einsatz, wie die Leitstelle mitteilte. Zusätzlich standen Notfallseelsorger:innen bereit, um Bewohner:innen und Betreuer:innen der betroffenen Einrichtung zu unterstützen und zu begleiten.


Reaktionen aus der Politik


Am Sonntagnachmittag äußerten sich auch Vertreter der Landesregierung zu dem Geschehen und bekundeten ihre Anteilnahme. „Das furchtbare Unglück bei Satrupholm am Ostersonntag erschüttert uns zutiefst.“ In einer gemeinsamen Erklärung machten Ministerpräsident Daniel Günther, Innenministerin Magdalena Finke sowie Jugend- und Familienministerin Aminata Touré deutlich, wie sehr sie das Ereignis betroffen mache. „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Getöteten, bei den Verletzten und bei allen, die dieses furchtbare Geschehen miterleben mussten.“ Zugleich sprachen sie den Betroffenen Kraft und Unterstützung zu und dankten den Einsatzkräften für ihr schnelles Handeln.


Ursache weiterhin unklar


Die genauen Hintergründe des Unglücks sind bislang noch nicht geklärt. Unter anderem wird geprüft, ob der Baum möglicherweise bereits geschädigt war und ob es Warnhinweise für das Gebiet gab. Der Deutsche Wetterdienst hatte zuvor vor starken Windböen gewarnt, die Geschwindigkeiten zwischen 55 und 75 km/h erreichen konnten, in exponierten Bereichen sogar bis zu 90 km/h.


Im Verlauf des Tages registrierte die Polizei-Leitstelle Nord insgesamt 47 wetterbedingte Einsätze, meist aufgrund herabfallender Äste oder ähnlicher Schäden. Die Rettungsleitstelle meldete zusätzlich 15 Einsätze im Zusammenhang mit dem Sturm.

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