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Urteil gegen Klette: Ehemalige mutmaßliche RAF-Terroristin zu 13 Jahren Haft verurteilt

  • 27. Mai
  • 1 Min. Lesezeit

Im Verfahren vor dem Landgericht Verden ist die frühere mutmaßliche RAF-Angehörige Daniela Klette zu einer Haftstrafe von 13 Jahren verurteilt worden. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Nach Auffassung des Gerichts war sie an mehreren bewaffneten Überfällen beteiligt. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass sie in sechs Fällen besonders schweren Raub begangen hat.


Vorwürfe rund um Überfälle und Untergrundleben


Nach Angaben der Staatsanwaltschaft handelte Klette nicht allein. Gemeinsam mit den weiterhin gesuchten ehemaligen RAF-Mitgliedern Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub soll sie Überfälle organisiert haben, um das Leben im Untergrund zu finanzieren.


Im Fokus der Taten standen Geldtransporter sowie Abrechnungsstellen großer Supermarktketten. Die Ermittler bezifferten die erlangte Beute auf insgesamt rund 2,4 Millionen Euro.


Weitere Straftatbestände berücksichtigt


Neben den Raubdelikten wurde Klette ebenfalls wegen weiterer schwerwiegender Delikte verurteilt. Dazu zählen unter anderem erpresserischer Menschenraub beziehungsweise der Versuch dazu, schwere räuberische Erpressung sowie Verstöße gegen geltende Waffenvorschriften.


Hintergrund zur RAF-Vergangenheit


Den Ermittlungen zufolge gehörten Klette, Garweg und Staub Anfang der 1990er-Jahre zur sogenannten Führungsebene der RAF. Außerdem sollen sie an mehreren Anschlägen der Gruppierung beteiligt gewesen sein.

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