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US-Zölle als Reaktion auf Iran-Proteste: Washington setzt Handelspartner Teherans unter Druck

Die jüngsten Entwicklungen im Iran und das harte Einschreiten staatlicher Sicherheitsorgane gegen Demonstrierende haben in Washington eine deutliche Reaktion ausgelöst. Der US-Präsident kündigte wirtschaftliche Konsequenzen an, die nicht nur Teheran selbst, sondern auch dessen internationale Handelspartner treffen sollen. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Ankündigung aus dem Weißen Haus


Donald Trump machte seine Entscheidung öffentlich über seine eigene Social-Media-Plattform. Darin stellte er klar, dass Staaten mit wirtschaftlichen Beziehungen zum Iran künftig mit zusätzlichen Belastungen im Handel mit den USA rechnen müssen: "Mit sofortiger Wirkung wird jedes Land, das Geschäfte mit der Islamischen Republik Iran macht, einen Zollsatz von 25 Prozent auf alle Geschäfte mit den Vereinigten Staaten von Amerika zahlen." Eine offizielle Reaktion der iranischen Regierung auf diese Erklärung blieb zunächst aus.


Internationale Handelspartner im Fokus


Der Iran unterliegt bereits seit Längerem umfassenden Sanktionen durch die Vereinigten Staaten und die Europäische Union. Dennoch bestehen weiterhin Handelsbeziehungen, vor allem mit großen Volkswirtschaften wie China und Indien sowie mit regionalen Akteuren wie den Vereinigten Arabischen Emiraten und der Türkei. Auch einzelne EU-Staaten, darunter Deutschland, unterhalten noch einen begrenzten wirtschaftlichen Austausch mit Teheran.


Hintergrund: Proteste im Iran


Auslöser der aktuellen Lage sind landesweite Demonstrationen, die vor rund zwei Wochen begannen. Anfangs stand die angespannte wirtschaftliche Situation im Mittelpunkt der Kritik. Inzwischen haben sich die Proteste ausgeweitet und richten sich offen gegen die politische Führung in Teheran, wobei die Teilnehmerzahlen deutlich angewachsen sind.

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