Verfahren eröffnet: Landgericht Mannheim lässt Anklage gegen Xavier Naidoo teilweise zu
- vor 17 Stunden
- 1 Min. Lesezeit
Das Landgericht Mannheim hat die Anklage gegen den Sänger Xavier Naidoo teilweise zur Hauptverhandlung zugelassen. Im Mittelpunkt des nun eröffneten Strafverfahrens steht ein Vorwurf der Volksverhetzung in Tateinheit mit Beleidigung. Mehr dazu in den VIP-News.
Vorwurf im Zusammenhang mit Stiftung
Nach Angaben des Gerichts geht es um einen Teil der Anklage, die die Staatsanwaltschaft bereits im Juli 2023 erhoben hatte. Dem heute 54 Jahre alten Naidoo wird darin vorgeworfen, eine Person aus dem Umfeld der Amadeu Antonio Stiftung beleidigt zu haben. In diesem Zusammenhang soll er zudem antisemitische Inhalte veröffentlicht haben.
Weitere Vorwürfe zunächst zurückgewiesen
Andere Punkte der Anklage ließ das Gericht hingegen nicht zu. Dabei geht es unter anderem um mutmaßliche Veröffentlichungen auf Telegram aus den Jahren 2020 und 2021. Naidoo soll dort in einem anderen Zusammenhang antisemitische sowie den Holocaust leugnende Inhalte verbreitet haben.
Für diese Vorwürfe sah das Landgericht keinen ausreichenden Tatverdacht. Die Staatsanwaltschaft akzeptierte diese Entscheidung jedoch nicht und legte Beschwerde dagegen ein.
Wann das Verfahren vor Gericht verhandelt wird, ist derzeit offen. Ein konkreter Termin für die Hauptverhandlung wurde bislang nicht festgelegt.
Naidoo weist die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurück.

