Waldbrand im Hohen Venn: Evakuierungen und internationale Hilfe im Grenzgebiet
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Ein Waldbrand im Naturschutzgebiet Hohes Venn hat an der deutsch-belgischen Grenze zu Evakuierungen geführt. Auf deutscher Seite mussten rund 30 Menschen aus 17 Häusern ihre Wohnungen verlassen. Die Stadt Monschau im nordrhein-westfälischen Grenzgebiet ordnete die Maßnahme am Sonntagabend an. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Für die Betroffenen wurde in einer Schule eine Notunterkunft eingerichtet. Zwischenzeitlich war das Feuer auf bis zu 300 Meter an die Häuser auf deutscher Seite herangekommen.
Lage bei Kalterherberg zunächst stabil
Am Montagmorgen gab die Feuerwehr Entwarnung für die unmittelbare Gefahrenlage: Die Flammen hatten sich nicht weiter in Richtung Monschau-Kalterherberg ausgebreitet. Eine von den Einsatzkräften errichtete Sicherungslinie konnte den Brand offenbar aufhalten. Weitere Evakuierungen sind deshalb vorerst nicht vorgesehen.
Auch Belgien von den Bränden betroffen
Deutlich mehr Menschen mussten auf belgischer Seite ihre Häuser verlassen. In den Gemeinden Waimes und Bütgenbach in der Provinz Lüttich wurden rund 600 Bewohner in Sicherheit gebracht. Die Behörden rieten zudem Tourist dazu, das betroffene Gebiet zu verlassen.
Internationale Unterstützung angefordert
Belgien aktivierte angesichts des Waldbrands den Zivilschutzmechanismus der Europäischen Union. Damit wurde Unterstützung aus anderen europäischen Ländern angefordert, wie EU-Kommissarin Hadja Lahbib auf X erklärte. Die Niederlande schickten daraufhin Löschhubschrauber in das Einsatzgebiet. Schweden unterstützte die Löscharbeiten mit zwei Löschflugzeugen.

