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Waldbrand im Main-Kinzig-Kreis: 700 Einsatzkräfte kämpfen gegen die Flammen

  • vor 1 Stunde
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Ein großflächiger Waldbrand im Main-Kinzig-Kreis hat seit Montag zahlreiche Einsatzkräfte gefordert. Zwischen Ober- und Niederrodenbach standen rund 55 Hektar eines Laubmischwaldes in Flammen. Das entspricht ungefähr der Fläche von 80 Fußballfeldern. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Feuerwehr kämpft gegen Glutnester


Rund 700 Feuerwehrleute aus Hessen und Bayern waren nach Angaben eines Kreissprechers an den Löscharbeiten beteiligt. Bis zu 500 Einsatzkräfte waren zeitweise gleichzeitig vor Ort. In wechselnden Schichten gingen sie gegen immer wieder aufflammende Glutnester vor.


Die Arbeiten wurden über Nacht fortgesetzt. Nach aktuellem Stand ist der Brand inzwischen unter Kontrolle. Dennoch rechnen die Einsatzkräfte damit, dass die Löscharbeiten mindestens bis zum Ende des Dienstags andauern werden.


Auch bayerisches Gebiet betroffen


Das Feuer war am Montag in einem Waldgebiet bei Rodenbach ausgebrochen. Im Verlauf des Brandes griffen die Flammen zeitweise auch auf bayerisches Gebiet über.


Menschen kamen nach bisherigen Angaben nicht zu Schaden. Gleichzeitig ermittelt die Polizei zur Ursache des Feuers. Dabei wird auch die Möglichkeit einer vorsätzlichen Brandlegung geprüft.


Wasserversorgung stark beansprucht


Der außergewöhnlich hohe Bedarf an Löschwasser führte zu einem zusätzlichen Appell an die Bevölkerung. Die Kreiswerke Main-Kinzig baten darum, den Wasserverbrauch vorübergehend deutlich einzuschränken.


„Bitte verzichten Sie möglichst auf Duschen, Baden, das Bewässern von Gärten sowie andere wasserintensive Tätigkeiten“, appellierten die Stadtwerke.


Betroffen von dem Sparaufruf waren die Gemeinden Bruchköbel, Freigericht-Somborn, Hasselroth, Rodenbach und Langenselbold. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, Wasser möglichst nur für unbedingt notwendige Zwecke zu verwenden.


Hohe Waldbrandgefahr in Hessen


Die Wetterbedingungen erschwerten die Situation zusätzlich. Nach dem Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes war die Gefahr am Montag in nahezu ganz Hessen hoch oder sehr hoch. Eine Ausnahme bildete lediglich die Wasserkuppe, für die eine mittlere Waldbrandgefahr ausgewiesen wurde.

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