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Warken widerspricht Kennedy: Bundesgesundheitsministerin weist Vorwürfe zur deutschen Corona-Politik zurück

Nach öffentlichen Vorwürfen des US-Gesundheitsministers Robert F. Kennedy Jr. hat sich die deutsche Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) deutlich positioniert. Sie wies die Anschuldigungen zurück und erklärte, die Aussagen beruhten nicht auf Tatsachen. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Vorwürfe zur Corona-Politik


Kennedy Jr. hatte Deutschlands Umgang mit Maßnahmen während der Corona-Pandemie ins Visier genommen. Über die Plattform X behauptete er, staatliche Stellen hätten die Entscheidungsfreiheit von Patient:innen verletzt. Nach eigenen Angaben wandte er sich deshalb auch schriftlich an die Bundesgesundheitsministerin – deren Namen er dabei fehlerhaft als „Workin“ wiedergab.


Klare Zurückweisung aus dem Gesundheitsministerium


Warken stellte die Sachlage aus Sicht der Bundesregierung klar. Sie machte deutlich, dass die Darstellung des US-Ministers nicht mit den tatsächlichen Regelungen übereinstimme: „Während der Corona-Pandemie gab es zu keiner Zeit eine Verpflichtung der Ärzteschaft, Impfungen gegen Covid-19 durchzuführen.“


Zudem betonte sie, dass strafrechtliche Schritte nur dort erfolgt seien, wo es um konkrete Gesetzesverstöße ging. Gemeint seien insbesondere Betrugsdelikte und Urkundenfälschungen, etwa durch gefälschte Impfausweise oder unrechtmäßig ausgestellte Maskenbefreiungen.


Umstrittene Figur in der US-Regierung


Robert F. Kennedy Jr. zählt zu den polarisierendsten Mitgliedern im Kabinett von US-Präsident Donald Trump. In der Vergangenheit hatte er wiederholt Zweifel an Impfungen geäußert und sich mit der Verbreitung von Verschwörungserzählungen einen Namen gemacht.

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