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Wetter im Umschwung: Tief „Gunda“ bringt Schnee, Regen und Glatteis

Was tagsüber noch freundlich beginnt, kippt rasch: Bereits in der Nacht greift von Westen her ein neues Tiefdruckgebiet auf Deutschland über. Tief „Gunda“ bringt zunächst Schnee, der im weiteren Verlauf in Regen übergeht. Alles dazu in unseren "News am Morgen".


Bei anhaltender Kälte gefriert dieser Niederschlag teils schon in der Luft oder direkt auf dem Untergrund, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet. DWD-Meteorologe Oliver Reuter warnt vor „eine überregional unwetterartige Glatteis-Lage“. Entsprechend wurden für mehrere Bundesländer amtliche Unwetterwarnungen herausgegeben.


Glatte Straßen: Experten raten zur Zurückhaltung


Angesichts der angekündigten Eisbildung appelliert der ADAC an Autofahrerinnen und Autofahrer, Fahrten auf das Nötigste zu beschränken. Besonders bei plötzlich auftretendem Blitzeis sei es sicherer, das Fahrzeug stehen zu lassen, so ein Sprecher des Automobilclubs. Kritische Bereiche seien vor allem bewaldete Strecken, Brücken und schattige Abschnitte, da dort der Asphalt schneller auskühlt. Die Gefahr liege darin, dass sich der Eisfilm unerwartet bilde und kaum sichtbar sei.


Bahnverkehr unter Beobachtung


Die Deutsche Bahn stellt sich zwar auf Beeinträchtigungen ein, erwartet für den Montag jedoch nur begrenzte Auswirkungen durch gefrierenden Regen. Größere Störungen wie an den vorangegangenen Tagen seien nach Einschätzung von DB InfraGo-Chef Philipp Nagl eher unwahrscheinlich.


Einschränkungen nach Wintersturm „Elli“


Zuvor hatte Wintersturm „Elli“ den Bahnverkehr im Norden Deutschlands erheblich beeinträchtigt. Seit Freitag war der Fernverkehr dort zeitweise vollständig eingestellt. Am Sonntag entspannte sich die Lage deutlich: Rund zwei Drittel der Fernzüge fuhren zur Mittagszeit wieder planmäßig, wie Bahnchefin Evelyn Palla erklärte. „Die großen Hauptachsen sind alle freigeräumt und befahrbar.“

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