Zugunglück bei Machu Picchu: Zusammenstoß zweier Touristenzüge fordert Todesopfer und Verletzte
- Redaktion Mittagsmagazin

- 1. Jan.
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In der Region rund um die weltbekannte Inka-Stätte Machu Picchu in Peru hat sich ein schwerer Bahnunfall ereignet. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Zwei Personenzüge prallten auf einer Strecke im Hochland der Anden zusammen. Nach ersten Informationen der örtlichen Behörden kam ein Lokführer ums Leben. Zudem wurden zahlreiche Menschen verletzt – Schätzungen zufolge mehr als zwei Dutzend, unter ihnen viele Reisende aus dem Ausland.
Kollision auf der Strecke zwischen zwei Zügen
Die Bahnunternehmen berichten, dass ein Zug, der bereits aus Richtung Machu Picchu kam, frontal mit einem entgegenkommenden Zug kollidierte, der noch auf dem Weg zur Ruinenstadt war. Das Unglück geschah unweit der archäologischen Anlage Qoriwayrachina. Der Ort ist nur schwer zu erreichen, weshalb Rettungs- und Hilfskräfte über unwegsames Gelände anrücken mussten.
Tourismus im Spannungsfeld von Andrang und Konflikten
Machu Picchu verzeichnet seit Jahren steigende Besucherzahlen – Schätzungen zufolge hat sich die touristische Nachfrage innerhalb eines Jahrzehnts um ein Viertel erhöht. Trotz dieses Aufschwungs wird der Reiseverkehr immer wieder durch politische Auseinandersetzungen und Proteste gebremst. Demonstrationen führen gelegentlich dazu, dass Zugstrecken blockiert und Verbindungen zur historischen Stätte unterbrochen werden.
Ein kulturelles Erbe mit Historik
Die alte Inkastadt ist nicht nur per Bahn, sondern auch über eine mehrtägige Wanderroute von Ollantaytambo aus zu erreichen. Die Anlage mit ihren kunstvoll behauenen Steinmauern entstand im 15. Jahrhundert und diente einst als Rückzugsort für die Herrscher des Inka-Reiches. Seit 1983 gehört Machu Picchu offiziell zum UNESCO-Weltkulturerbe und zählt bis heute zu den bedeutendsten historischen Orten Südamerikas.


