Abstimmung beendet: "Ragebait" ist das Jugendwort des Jahres
Bei der diesjährigen Abstimmung zum Jugendwort des Jahres setzte sich „Ragebait“ an die Spitze. Der Begriff erhielt 36,5 Prozent der gültigen Stimmen. Auf dem zweiten Platz landete „Peak“ mit 33,8 Prozent, dicht gefolgt von „Crashout“, das 29,7 Prozent erreichte. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Was steckt hinter „Ragebait“?
Der Ausdruck lässt sich ins Deutsche mit „Wut-Köder“ übersetzen. Gemeint sind Beiträge im Internet, die gezielt darauf ausgelegt sind, Ärger und heftige Reaktionen hervorzurufen. Wie der Langenscheidt-Verlag erläutert, gehören dazu beispielsweise irreführende Behauptungen oder provokante Ansichten.
Solche Inhalte sollen möglichst viele Menschen dazu bewegen, darauf zu reagieren, Kommentare zu verfassen oder Beiträge mit Likes zu versehen. Die dadurch entstehende Aufmerksamkeit kann ihre Verbreitung in sozialen Netzwerken erheblich steigern.
Von „Gammelfleischparty“ bis „Ragebait“: Die bisherigen Gewinner
Seit 2008 kürt der Langenscheidt-Verlag jedes Jahr ein Jugendwort. Die ausgewählten Begriffe spiegeln den Sprachgebrauch junger Menschen wider und zeigen, wie sich Trends und Ausdrucksweisen im Laufe der Zeit verändern.
Ein Rückblick auf die bisherigen Titel:
2025: das crazy
2024: Aura
2023: goofy
2022: smash
2021: cringe
2020: lost
2019: kein Jugendwort
2018: Ehrenmann/Ehrenfrau
2017: I bims
2016: fly sein
2015: Smombie
2014: Läuft bei dir
2013: Babo
2012: YOLO
2011: Swag
2010: Niveaulimbo
2009: hartzen
2008: Gammelfleischparty

