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"Avocado-Hand": Immer mehr Schnittverletzungen beim Zubereiten der Frucht

  • vor 3 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Ein Klinikum in Norddeutschland verzeichnet zunehmend Handverletzungen, die beim Zubereiten von Avocados entstehen. Die sogenannte „Avocado-Hand“ ist inzwischen ein wiederkehrendes Verletzungsmuster in den Notaufnahmen. Mehr dazu in unserem Format "Stories - Die unglaublichsten Geschichten".


Mehr Fälle in den vergangenen Jahren


Eine Auswertung von mehr als 80 Notaufnahmefällen aus dem Zeitraum von Anfang 2020 bis Mitte 2026 weist auf einen klaren Anstieg hin. Während im Jahr 2020 insgesamt acht entsprechende Verletzungen registriert wurden, waren es 2024 bereits 18 Fälle. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl weiter auf 21.


Auffällig ist außerdem, dass Frauen deutlich häufiger von den Verletzungen betroffen waren als Männer.


So kommt es zum Unfall


Typischerweise entsteht die Verletzung beim Versuch, den Kern einer halbierten Avocado zu entfernen. Dazu wird die Frucht häufig in der nicht-dominanten Hand gehalten. Rutscht das Messer beim Einschneiden oder Herauslösen des Kerns ab, kann es dabei in die Handinnenfläche oder in die empfindlichen Bereiche der Fingerbeugen eindringen.


Nicht immer eine harmlose Schnittwunde


Die medizinisch als "Avocado-Hand" bekannte Verletzung erfordert den Angaben nach in vielen Fällen eine operative, teils mikrochirurgische Versorgung.

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