Bildung verbindet: Warum Paare beim Bildungsniveau meist auf Augenhöhe sind
Bei der Partnerwahl spielt der Bildungsabschluss offenbar eine wichtige Rolle. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes verfügen in Deutschland knapp zwei Drittel der Paare unterschiedlichen Geschlechts über einen vergleichbaren Bildungsstand. Der Anteil liegt bei 63 Prozent. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".
Häufiger ist der Mann höher qualifiziert
Unterschiede beim Bildungsniveau sind allerdings ebenfalls verbreitet. In 25 Prozent der gemischtgeschlechtlichen Partnerschaften besitzt der Mann den höheren formalen Bildungsabschluss. Umgekehrt ist dies deutlich seltener: Nur 13 Prozent der Frauen haben einen höheren Abschluss als ihr Partner.
Auch gleichgeschlechtliche Paare meist auf ähnlichem Niveau
Ein ähnliches Bild zeigt sich bei gleichgeschlechtlichen Beziehungen. Auch hier kommen 63 Prozent der Paare auf einen gleichen oder vergleichbaren Bildungsabschluss. Dabei gibt es einen kleinen Unterschied zwischen den Geschlechtern: Bei Paaren aus zwei Frauen liegt der Anteil bei 65 Prozent, während er bei Paaren aus zwei Männern 61 Prozent beträgt.
Bildungsunterschiede verändern sich mit dem Alter
Das Alter scheint ebenfalls eine Rolle zu spielen. Bei Paaren im Alter zwischen 18 und 44 Jahren verfügen 65 Prozent über einen vergleichbaren Bildungsstand. Bei den über 45-Jährigen sind es 62 Prozent.
Deutlicher werden die Unterschiede beim Blick darauf, wer innerhalb einer Partnerschaft den höheren Abschluss besitzt. Bei älteren Paaren ist häufiger der Mann formal besser ausgebildet als die Frau. Das trifft auf 28 Prozent zu, während in 11 Prozent der Fälle die Frau den höheren Abschluss hat.
Bei den jüngeren Paaren fällt die Verteilung wesentlich ausgeglichener aus: In 18 Prozent der Partnerschaften ist der Mann höher gebildet, in 17 Prozent die Frau.

