Bußgeld verhängt: Temu soll Verbraucher:innen nicht ausreichend vor gefährlichen Produkten geschützt haben
- 29. Mai
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Die EU-Kommission wirft der Handelsplattform Temu vor, Nutzer:innen innerhalb der EU nicht ausreichend vor problematischen Waren zu schützen. Dabei stehen insbesondere Produkte im Fokus, die als gefälscht, gesundheitsschädlich, unsicher oder umweltbelastend eingestuft werden. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Sicherheitsmängel bei Elektronik und Spielwaren
Im Rahmen europäischer Untersuchungen zeigte sich unter anderem, dass zahlreiche angebotene Elektronikartikel sowie Ladegeräte wesentliche Sicherheitsprüfungen nicht bestanden haben. Besonders kritisch bewerteten die Behörden außerdem verschiedene Baby- und Kinderspielzeuge auf der Plattform.
So wurden Produkte entdeckt, die entweder gefährliche Mengen an Chemikalien enthielten oder konstruktionsbedingt ein erhebliches Risiko für Kleinkinder darstellten. Teilweise könnten sich einzelne Bestandteile lösen und bei Kindern zum Ersticken führen.
Wiederholte Aufforderungen durch die EU
Noch vor der Verhängung der Geldstrafe in Höhe von 200 Millionen Euro hatte die EU-Kommission Temu mehrfach dazu aufgefordert, die Vorgaben der europäischen Digitalgesetze einzuhalten. Dazu gehört insbesondere, mögliche Risiken für Verbraucher:innen systematisch zu prüfen, Schäden frühzeitig zu verhindern und auffällige Händler konsequent von der Plattform auszuschließen.

