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Deutschlandticket wird teurer: Ab 2027 steigt der Preis auf 66,80 Euro

vor 5 Stunden
1 Min. Lesezeit

Für das Deutschlandticket müssen Fahrgäste ab dem kommenden Jahr mehr bezahlen. Zum 1. Januar 2027 steigt der monatliche Preis von bislang 63 Euro auf 66,80 Euro. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Grundlage für die neue Preisfestsetzung ist erstmals ein Index, der die Entwicklung wichtiger Kostenfaktoren im öffentlichen Nahverkehr abbildet. Dabei werden unter anderem Veränderungen bei den Personal- und Energiekosten berücksichtigt. Die Verkehrsministerkonferenz der Länder teilte mit, dass sich daraus der neue Ticketpreis ergibt.


Auch vergünstigte Varianten betroffen


Von der Anpassung sind ebenfalls die ermäßigten Angebote betroffen. Das Deutschlandticket als Jobticket wird künftig 63,46 Euro kosten. Für Studierende steigt der Preis des Semestertickets auf 40,08 Euro.


Kritik aus Nordrhein-Westfalen


NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer sieht die Entwicklung kritisch. Gegenüber der „Rheinischen Post“ verwies der Grünen-Politiker auf die Zusage der Bundesregierung aus dem Koalitionsvertrag: „Die Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag Preisstabilität für das Deutschlandticket versprochen.“


Insbesondere die automatische Berechnung des Fahrpreises stößt bei Krischer auf Kritik. Er befürchtet, dass dadurch die weitere Verbreitung des Tickets erschwert werden könnte.


Verkehrsunternehmen verweisen auf gestiegene Kosten


Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) bewertet die frühzeitige Entscheidung dagegen positiv. Zwar könne eine höhere Fahrkarte angesichts der Inflation für viele Nutzerinnen und Nutzer eine zusätzliche Belastung darstellen. Gleichzeitig seien auch die Verkehrsunternehmen mit deutlich höheren Ausgaben konfrontiert.

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