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Einkommensverteilung in Paarhaushalten: Warum Frauen nur selten Hauptverdienerinnen sind

  • vor 2 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

In heterosexuellen Haushalten bleibt das höhere Einkommen meist in männlicher Hand. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag der Anteil der Frauen, die 2025 den größten Beitrag zum gemeinsamen Budget leisteten, bei 9,9 Prozent. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".


Konkret bedeutet das: In knapp jedem zehnten Zusammenleben von Frau und Mann trägt sie finanziell mehr bei als ihr Partner. Auffällig ist zudem, dass dieser Wert in den vergangenen Jahren nicht gestiegen, sondern leicht zurückgegangen ist. In rund 34,3 Prozent der Paarhaushalte bewegen sich beide Einkommen dagegen auf einem vergleichbaren Niveau.


Deutliche Unterschiede bei Familien mit Kindern


Noch klarer verteilt sich das Einkommen, wenn Kinder im Haushalt leben. In diesen Familienkonstellationen erzielt die Frau nur in 7,7 Prozent der Fälle ein höheres Einkommen als der Mann. Deutlich häufiger – in 64,6 Prozent der Fälle – ist der Mann der Hauptverdiener. Bei 27,7 Prozent der Paare mit Kindern liegen beide finanziell etwa gleichauf.


Teilzeit als entscheidender Faktor


Ein wesentlicher Grund für diese Differenzen hängt mit der Arbeitszeit zusammen. Mütter sind deutlich häufiger in Teilzeit beschäftigt als erwerbstätige Frauen insgesamt. Bei Vätern zeigt sich ein gegenteiliger Trend: Sie arbeiten seltener in Teilzeit als Männer ohne Kinder. Diese unterschiedliche Erwerbsbeteiligung wirkt sich unmittelbar auf die Einkommensverteilung innerhalb der Haushalte aus.

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