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Erster Wackelzahn: Alles, was Eltern jetzt wissen sollten

Wenn ein Kind seinen ersten Wackelzahn entdeckt, ist das oft ein kleines Abenteuer – nicht nur für die Kleinen, sondern auch für uns Erwachsene.


Mehr dazu heute in #MOMMYTIME.


Der Übergang vom Milchgebiss zu den bleibenden Zähnen wirft viele Fragen auf. Hier findest du einen verständlichen Überblick über alles, was in dieser spannenden Phase wichtig ist.


Wann löst sich der erste Milchzahn?


Der Zeitpunkt des ersten Wackelzahns variiert von Kind zu Kind. Viele verlieren ihren ersten Zahn ungefähr mit fünf oder sechs Jahren – häufig kurz vor oder während der Einschulung.


Während der Zahnwechsel im Babyalter oft von Beschwerden begleitet war, verläuft dieser neue Abschnitt in der Regel problemlos. Viele Kinder erleben ihn sogar mit Stolz und Vorfreude, besonders wenn zu Hause vielleicht die Zahnfee vorbeischaut und den ausgefallenen Zahn mit einem kleinen Geschenk belohnt.


Richtig putzen trotz Zahnlücke


Sobald die ersten Zähne wackeln oder ausfallen, wird die tägliche Zahnpflege etwas kniffliger. Auch wenn dein Kind bereits selbstständig putzt, sollten Eltern in dieser Zeit wieder genauer hinschauen.


Wichtige Hinweise für die Pflege von Wackelzähnen:


  • Regelmäßiges Nachputzen: Helft beim gründlichen Reinigen – insbesondere der neuen Backenzähne, die in dieser Zeit langsam hervortreten.

  • Mindestens zweimal täglich putzen: Sowohl Milch- als auch bleibende Zähne benötigen sorgfältige Pflege.

  • Jährliche Kontrolle: Ein Besuch bei der Zahnärztin oder dem Zahnarzt pro Jahr reicht meist aus, um alles im Blick zu behalten.

  • Empfindliche neue Zähne: Die bleibenden Zähne besitzen erst drei Jahre nach dem Durchbruch vollständig verhärteten Zahnschmelz und sind daher anfälliger für Karies.


Wann muss ein Zahnarzt eingreifen?


In der überwiegenden Mehrheit fällt ein Milchzahn von ganz allein aus – oft, während das Kind neugierig mit der Zunge daran herumspielt. Manchmal ist jedoch eine zahnärztliche Kontrolle sinnvoll.


Gründe, die für ein Ziehen des Milchzahns sprechen können:


  1. Der Wackelzahn tut weh: Wenn ein Zahn schon lange locker ist und Schmerzen verursacht, kann eine Entzündung des Zahnfleischs dahinterstecken.

  2. Karies verhindert das Wackeln: Befallene Milchzähne können das Ausfallen verzögern und sogar die bleibenden Zähne gefährden.

  3. Der neue Zahn wächst schon nach: Wenn ein bleibender Zahn sichtbar wird, der Milchzahn aber nicht weichen will, kann der Zahn schief durchbrechen. In solchen Fällen sollte nachgeholfen werden.


Wie lange dauert der gesamte Zahnwechsel?


Der Weg vom Milchgebiss zum Erwachsenengebiss erstreckt sich über mehrere Jahre und ist in drei größere Entwicklungsabschnitte unterteilt.


1. Phase

Zunächst verabschieden sich die mittleren und seitlichen Schneidezähne. Gleichzeitig – meist unbemerkt – brechen die sogenannten Sechsjahrmolaren durch. Diese erscheinen oft recht groß im Vergleich zu den Milchzähnen, was völlig normal ist.


2. Phase

In diesem Zeitraum fallen die verbleibenden Milchzähne aus. Dazu gehören die Eckzähne sowie die ersten Backenzähne. Parallel kommen die zweiten bleibenden Backenzähne hinzu.


3. Phase

Die letzten Zähne, die sogenannten Weisheitszähne, entwickeln sich – sofern sie überhaupt angelegt sind – meist erst zwischen dem 18. und 24. Lebensjahr.

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