Kleine Rituale: So lernen Kinder, positive Momente bewusst zu genießen und innere Stärke zu entwickeln
- Redaktion Mittagsmagazin

- 25. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Kleine Gewohnheiten im Alltag können Kinder darin unterstützen, das Positive in ihrem Leben bewusster wahrzunehmen.
Mehr dazu heute in #MOMMYTIME.
Solche Rituale fördern nicht nur die Dankbarkeit, sondern auch die emotionale Widerstandskraft – eine Fähigkeit, die ein Leben lang hilfreich bleibt.
Was Kinder in jungen Jahren lernen, prägt sie oft bis ins Erwachsenenalter. Daher lohnt es sich, ihnen spielerisch den Wert positiver Erfahrungen nahezubringen und diese regelmäßig zu üben.
4 Tipps für positives Denken
Den Tag reflektieren
Es ist wichtig, auch schwierige Gefühle gemeinsam zu besprechen. Fragt euer Kind, was es heute traurig, wütend oder frustriert gemacht hat, und konzentriert euch auf eine besondere Situation. Sprecht darüber, was genau passiert ist, wie es reagiert hat und was beim nächsten Mal anders gemacht werden könnte. So lernt das Kind, schwierige Momente einzuordnen und daraus neue Strategien zu entwickeln.
Drei gute Dinge
Um den Fokus auf positive Erlebnisse zu lenken, könnt ihr abends vor dem Schlafengehen oder beim Abendessen über drei Dinge sprechen, die am Tag gut gelaufen sind oder für die ihr dankbar seid. Jede Person erzählt der Reihe nach, und alle hören aufmerksam zu. Diese Übung schult den Blick auf das Positive, selbst an anstrengenden Tagen, und stärkt das Gefühl der Verbundenheit innerhalb der Familie.
Sich selbst umarmen
Eine besonders einfache Übung für Selbstliebe ist, sich selbst zu umarmen. Dies lässt sich flexibel in den Alltag einbauen, zum Beispiel morgens nach dem Aufstehen oder wenn ihr gemeinsam von der Kita nach Hause kommt. Stellt euch aufrecht hin, haltet euch selbst sanft fest und bleibt einige Momente in der Umarmung. Versucht bewusst, die Wärme und Geborgenheit dieser Geste wahrzunehmen.
Man kann diesen Moment mit kleinen Affirmationen verbinden wie „Ich bin wertvoll“ oder „Ich werde geliebt“. Anschließend könnt ihr die Übung mit einer innigen Umarmung zwischen dir und deinem Kind abrunden.
Hand aufs Herz
Eine weitere Möglichkeit, Ruhe und Selbstbewusstsein zu fördern, ist die Übung „Hand aufs Herz“. Legt eine Hand auf die Brust, atmet bewusst ein und aus, und spürt euren Herzschlag sowie die Bewegungen des Brustkorbs. Dieses Ritual hilft, den Körper wahrzunehmen und Anspannung zu lösen. Besonders wertvoll ist es, diese Praxis regelmäßig gemeinsam zu machen, sodass das Kind lernt, sich selbst durch diese kleine Geste zu beruhigen. Neben dem Kind profitieren auch Eltern von dieser ruhigen, achtsamen Auszeit.
Solche Routinen machen den Alltag nicht nur entspannter, sie vermitteln Kindern auch ein Gefühl von Sicherheit und Selbstwirksamkeit. Indem sie lernen, sich selbst zu spüren und auf positive Erfahrungen zu achten, entwickeln sie eine nachhaltige emotionale Stärke.



