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Ferien bei Oma und Opa: Tipps für einen gelungenen Enkelbesuch voller Spaß und Entspannung

Ferien bei den Großeltern sind für Kinder immer ein Highlight. Damit die Zeit bei den Großeltern wirklich gut wird, ist eine gute Vorbereitung wichtig.


Mehr dazu heute in #MOMMYTIME.


Eltern, Großeltern und Kinder sollten im Vorfeld ein kleines Gespräch führen. Das kann auch telefonisch geschehen. Hier sollten alle Wünsche, aber auch klare Regeln wie Zubettgehzeiten oder die Begrenzung von Süßigkeiten und Fernsehkonsum besprochen werden. Wenn Eltern und Großeltern ähnliche Regeln verfolgen, wird es den Kindern leichter fallen, sich in die Ferienstruktur einzufinden.


Großeltern setzen eigene Regeln um


Trotz gemeinsamer Absprachen ist es wichtig, dass auch Großeltern ihre eigenen Vorstellungen einbringen. Das bedeutet nicht, dass immer alles erlaubt ist, was zu Hause erlaubt ist. Manchmal darf es ruhig auch ein bisschen großzügiger zugehen. Ferien sind ein Ausnahmezustand, und auch die Kinder wissen, dass es besondere Momente sind

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Wer bestimmt das Ferienprogramm?


Ideen für den Tagesablauf können sich Großeltern und Enkelkinder teilen. Einmal entscheiden die Enkel, dann wieder Oma und Opa. Und auch wenn die Kinder vielleicht nicht sofort begeistert sind von Ausflügen wie Wandern oder Theaterbesuchen, sollte man sich nicht davon abbringen lassen. Es geht darum, den Kindern neue Erfahrungen zu ermöglichen – auch wenn diese nicht immer das sind, was sie sich zunächst erhofft haben.


Kleine Dinge, große Wirkung


Nicht immer muss es ein großer Ausflug sein. Auch scheinbar banale Tätigkeiten wie Gartenarbeit oder gemeinsames Backen können für Kinder sehr spannend sein. Sie entdecken dabei oft neue Seiten ihrer Großeltern und erleben die Welt aus einem anderen Blickwinkel. Solche Momente bleiben oft länger in Erinnerung und werden auch später noch erzählt.


Das Familienerbe entdecken


Ein weiteres Highlight bei den Großeltern ist die Entdeckung der Familiengeschichte. Das Zuhause der Großeltern ist oft ein Ort, an dem Kinder viele Erinnerungen an die Kindheit ihrer Eltern entdecken können. Großeltern können hier mithelfen, indem sie Geschichten erzählen, die den Kindern neue Perspektiven auf ihre Familie geben. Sei es das Lieblingsspielzeug der Mama oder das Rezept, das der Papa als Kind immer gegessen hat – solche Geschichten bereichern den Ferienaufenthalt.


Vorbereitung auf den Heimweh-Moment


Es ist ganz normal, dass Kinder ihre Eltern vermissen, wenn sie längere Zeit bei den Großeltern sind. Um Heimweh vorzubeugen, sollte man regelmäßig den Kontakt zu den Eltern ermöglichen. Man kann die Kinder auch ermutigen, ihre Eltern anzurufen und von ihrem Tag zu erzählen. Sollte dennoch das Heimweh kommen, ist es wichtig, dass die Großeltern verständnisvoll reagieren und den Kindern das Gefühl geben, dass es in Ordnung ist, ihre Eltern zu vermissen.


Manche Kinder benötigen ein wenig extra Trost, wie ein Lieblingskuscheltier oder ein Fotoalbum mit Bildern von zu Hause. Diese „Trösterchen“ helfen vielen Kindern, sich auch von ihren Eltern zu verabschieden und die Zeit bei den Großeltern zu genießen.


Pausen für Großeltern


Ein längerer Besuch kann für die Großeltern anstrengend sein. Es ist wichtig, dass sie sich genügend Auszeiten gönnen, um die Ferienzeit wirklich genießen zu können. Die Enkelkinder lernen in dieser Zeit auch, Rücksicht auf ältere Menschen zu nehmen. Großeltern müssen nicht in die Rolle von jungen Eltern schlüpfen, sondern sollten auch ihre eigenen Bedürfnisse wahren.


Aktiv bleiben und in Kontakt bleiben


Die Beziehung zu den Enkelkindern sollte nicht nur während der Ferien gepflegt werden. Schon vor den Ferien kann man gemeinsam telefonieren oder Aktivitäten planen. Und auch nach dem Ferienaufenthalt gibt es viele Anknüpfungspunkte, um in Kontakt zu bleiben, sei es durch Briefe oder E-Mails.


Unverzichtbare Dinge für die Ferien


Für den Ferienaufenthalt sollten Großeltern gut vorbereitet sein. Hier eine kleine Checkliste, was dabei sein sollte:

  • Medikamente des Enkelkindes und eine Anweisung, wie sie einzunehmen sind

  • Eine Liste mit Telefonnummern, damit die Eltern immer erreichbar sind

  • Kuscheltiere und Spielsachen, die das Kind besonders mag

  • Ein Fotoalbum für die Heimwehmomente

  • Ausreichend Kleidung für alle Aktivitäten – nicht nur die Spielkleidung, sondern auch etwas Schickes für den Stadtbummel

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