Gemeinsamer Vorstoß: Deutschland, Frankreich und Großbritannien erhöhen Druck auf Russland
- 8. Juni
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Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die Ukraine wollen den festgefahrenen diplomatischen Prozess zur Beendigung des Ukraine-Krieges wieder voranbringen. Nach einem gemeinsamen Treffen forderten die vier Staaten Moskau auf, in Verhandlungen einzutreten und einer Waffenruhe zuzustimmen. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Frontverlauf als Grundlage
Nach den Vorstellungen der beteiligten Staaten soll der aktuelle Verlauf der Front als Ausgangspunkt für mögliche Gespräche dienen. In einer gemeinsamen Erklärung betonten Bundeskanzler Merz, Präsident Macron, Premierminister Starmer und Präsident Selenskyj zudem, dass sowohl die Vereinigten Staaten als auch die europäischen Staaten „aktiv“ an den Verhandlungen beteiligt sein sollten.
Weitere Unterstützung für die Ukraine
Die Regierungschefs bekräftigten ihre Bereitschaft, die Ukraine weiterhin militärisch zu unterstützen. Über zusätzliche Maßnahmen soll bei den bevorstehenden Gipfeln der G7 und der NATO im Juni und Juli sowie beim nächsten Treffen der sogenannten „Koalition der Willigen“ beraten werden. In diesem Zusammenschluss koordinieren die Unterstützerstaaten ihre Hilfe für die Ukraine.
Fokus auf Verteidigungsfähigkeit
Im Mittelpunkt der Gespräche stand außerdem die Stärkung der ukrainischen und europäischen Verteidigungsfähigkeit. Die Teilnehmer hoben hervor, dass insbesondere die Luftverteidigung sowie der Zugang zu weitreichenden Waffensystemen ausgebaut werden müssten.
Darüber hinaus tauschten sich die Staats- und Regierungschefs darüber aus, „wie das Bündnis von der Kampferfahrung der Ukraine lernen kann und wie die langfristige industrielle Zusammenarbeit mit der Ukraine ausgebaut werden kann, um die eigene Verteidigung Europas zu stärken“.

