Homeoffice: Warum Arbeit von zu Hause nicht automatisch weniger produktiv ist
- Redaktion Mittagsmagazin

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Beschäftigte wurden in einer Studie darauf untersucht, wie produktiv sie im Homeoffice arbeiten – messbare Ergebnisse zeigen überraschende Einsichten. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".
In einer aktuellen Untersuchung wurde ermittelt, wie effektiv 11.000 Mitarbeitende im Homeoffice bei der Bearbeitung von Sachaufgaben und Kundenanfragen arbeiten – Aufgaben, die sich objektiv quantifizieren lassen.
„Und dadurch hatten wir Zugriff auf sehr konkrete, sehr systematische und im Prinzip auch wirklich vollständig erfasste Leistungsdaten“, erläutert Josephine Hofmann vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO).
Grenzen der Produktivität bei häufiger Heimarbeit
Die Analyse zeigt jedoch, dass die Produktivität abnimmt, wenn Beschäftigte etwa drei Tage pro Woche von zu Hause aus arbeiten. „Arbeiten“ sei eben nicht gleichbedeutend mit bloßem Abarbeiten, so Hofmann.
„Arbeit ist ja immer auch in Kooperation mit anderen. Arbeit zeichnet sich durch Austausch, durch informelle Kontakte, gegenseitige Kontakte, Hilfestellungen aus.“
Homeoffice ist kein Produktivitätskiller
Die Ergebnisse widerlegen die gängige Vorstellung, dass Mitarbeitende im Homeoffice weniger leisten. Vielmehr komme es auf die richtige Balance zwischen Büro- und Heimarbeit an – die Mischung entscheide über den Erfolg.

