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Immer mehr Helfer:innen in Gefahr: UN warnt vor zunehmender Gewalt in Krisengebieten

  • vor 12 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Die Lage für Menschen, die in Krisengebieten humanitäre Hilfe leisten, verschärft sich. Die Vereinten Nationen (UN) zeigen sich angesichts der zunehmenden Angriffe alarmiert. UN-Generalsekretär António Guterres bezeichnete das Ausmaß der Gewalt als entsetzlich. Gleichzeitig appellierte er an die Staaten, geltendes Kriegsrecht einzuhalten und Verantwortliche für Angriffe konsequent zu verfolgen. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Hunderte Opfer im vergangenen Jahr


Wie aus Zahlen des UN-Büros zur Koordinierung humanitärer Hilfe hervorgeht, waren 2025 insgesamt 907 Helfer von Gewalt betroffen. 350 Menschen verloren ihr Leben, 322 wurden verletzt und 235 entführt. Besonders gefährlich war der Einsatz im Gaza-Streifen. Dort kamen nach UN-Angaben 186 humanitäre Mitarbeiter ums Leben. Im Sudan wurden 71 Todesfälle registriert.


Auch 2026 bleibt die Situation angespannt


Die Gewalt setzt sich in diesem Jahr fort. Seit Beginn des Jahres 2026 wurden weltweit bereits 82 Helfer getötet. Weitere 97 Menschen erlitten Verletzungen, während 39 entführt wurden. Besonders aufmerksam beobachten die UN den zunehmenden Einsatz von Kampfdrohnen. Diese stellen für die Bevölkerung und die Helfer in den betroffenen Regionen eine wachsende Bedrohung dar.


Forderung nach Einhaltung des Völkerrechts


Die UN appelliert an Staaten und Konfliktparteien, die Regeln des humanitären Völkerrechts zu respektieren. Dieses schützt unter anderem die Zivilbevölkerung sowie Menschen, die humanitäre Hilfe leisten. Angriffe auf diese Personengruppen seien nicht zulässig, betonen die Vereinten Nationen. Wer dennoch solche Attacken verübe, müsse mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

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