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Kassenbeiträge bleiben stabil: Reform soll gesetzliche Krankenkassen entlasten

vor 15 Minuten
1 Min. Lesezeit

Für das kommende Jahr zeichnet sich bei den Zusatzbeiträgen der gesetzlichen Krankenversicherung voraussichtlich keine weitere Erhöhung ab. Gesundheitsminister Linnemann (CDU) verwies auf die aktuelle Finanzprognose des GKV-Schätzerkreises. Als wesentlichen Grund für diese Entwicklung nannte er das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Durch die darin vorgesehenen Maßnahmen sollen die Krankenkassen im nächsten Jahr auf der Ausgabenseite um bis zu 15 Milliarden Euro entlastet werden. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Durchschnittswert bei 2,9 Prozent


Der Schätzerkreis spricht sich dafür aus, den rechnerischen Durchschnitt des Zusatzbeitrags bei 2,9 Prozent zu belassen. Die tatsächlichen Beiträge liegen derzeit allerdings höher: Nach Angaben der gesetzlichen Krankenversicherung beträgt der durchschnittliche Zusatzbeitrag aktuell etwas mehr als 3,1 Prozent.

Wie hoch der Zusatzbeitrag im Einzelnen ausfällt, entscheidet jede Krankenkasse eigenständig.


Finanzielle Herausforderungen bleiben bestehen


Trotz der erwarteten Stabilisierung sieht der Gesundheitsminister die finanzielle Situation der gesetzlichen Krankenkassen weiterhin kritisch. Auch Jens Martin Hoyer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbands, bewertete die Prognose positiv und bezeichnete sie als eine „gute Nachricht “. Zugleich machte er deutlich, dass die langfristige Sicherung stabiler Beiträge kontinuierliche Anstrengungen erfordere und nicht allein durch ein einzelnes Gesetz erreicht werden könne.


Expertenrunde legt Finanzprognose vor


Die Einschätzung beruht auf Beratungen des GKV-Schätzerkreises, der am Dienstag und Mittwoch zusammenkam. Das Gremium setzt sich aus Fachleuten des Bundesgesundheitsministeriums, des Bundesamtes für Soziale Sicherung sowie des GKV-Spitzenverbandes zusammen.

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