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Kennedy Center vor der Schließung: Trump macht Renovierung von umstrittener Namensänderung abhängig

vor 38 Minuten
1 Min. Lesezeit

Das Kennedy Center in Washington soll nach dem Willen von US-Präsident Donald Trump mit sofortiger Wirkung geschlossen werden. Nach Angaben Trumps habe der Verwaltungsrat der renommierten Kultureinrichtung die Entscheidung mit großer Mehrheit getroffen. Als Grund nannte der Präsident unter anderem bauliche Sicherheitsprobleme sowie anstehende „sehr umfangreiche und komplexe“ Renovierungsarbeiten. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Trump knüpft Sanierung an Namensfrage


Die geplanten Arbeiten verbindet Trump allerdings mit einer weiteren Forderung: Sein Name soll künftig an der Fassade des Gebäudes stehen. Ein Bundesrichter hatte eine solche Änderung zuletzt erneut untersagt. Bereits im Mai war gerichtlich festgestellt worden, dass die Anbringung von Trumps Namen am Kennedy Center rechtswidrig gewesen sei.


Trump stellt deshalb eine klare Bedingung für die geplante Modernisierung. Falls die Justiz die Namensänderung abermals verhindere, werde es nach seinen Worten keine Sanierung geben: „der Umbau und die Renovierung des Kennedy Centers nicht stattfinden“.


Konflikt belastet Kulturinstitution


Der Streit um die Bezeichnung des Kennedy Centers zieht sich bereits über längere Zeit hin und hat nach den vorliegenden Angaben auch Auswirkungen auf den Publikumszuspruch. Die Besucherzahlen seien während des Konflikts deutlich zurückgegangen.


Das Kulturzentrum wurde 1971 eröffnet und nach dem 1963 ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy benannt. Trump hatte zuvor selbst den Vorsitz des Verwaltungsrats übernommen und zahlreiche ihm nahestehende Mitglieder in das Gremium berufen.

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