Leerer Akku: Jeder dritte junge Erwachsene sagt wegen niedriger Handyladung eine Verabredung ab
Ein niedriger Akkustand kann mehr als nur lästig sein: Für zahlreiche Smartphone-Nutzer in Deutschland ist er ein echter Stressfaktor. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".
Eine von Vodafone in Auftrag gegebene Befragung zeigt, dass 49 Prozent der Befragten bereits bei einem Ladestand von unter 20 Prozent unruhig werden. Vor allem jüngere Menschen lassen sich dadurch in ihrem Alltag beeinträchtigen.
Verabredungen wegen leerem Akku abgesagt
Besonders auffällig sind die Unterschiede zwischen den Altersgruppen. Unter den 18- bis 29-Jährigen hat nahezu jede dritte Person schon einmal ein geplantes Treffen abgesagt, weil der Akku des Handys zu schwach war. Bei den 40- bis 64-Jährigen trifft dies hingegen lediglich auf ein Prozent zu.
Allerdings reagiert nicht jeder mit Nervosität auf die sinkende Akkuladung: Rund 26 Prozent der Teilnehmenden bleiben auch dann gelassen, wenn ihr Smartphone nur noch wenig Energie hat. Im Geschlechtervergleich zeigen sich ebenfalls Unterschiede: Männer gehen tendenziell entspannter mit einem niedrigen Akkustand um als Frauen.
Was passiert bei weniger als zehn Prozent?
Wird die verbleibende Akkuleistung besonders knapp, verändern viele Menschen ihre Smartphone-Nutzung. Fast alle Befragten verzichten bei weniger als zehn Prozent Ladung auf soziale Netzwerke. Etwa ein Viertel schaltet außerdem den Energiesparmodus ein. Weitere Maßnahmen sind der Einsatz einer Powerbank oder die Suche nach einer geeigneten Steckdose, um das Gerät möglichst schnell wieder aufzuladen.
So wurde die Umfrage durchgeführt
Die Untersuchung wurde Anfang Oktober vom Meinungsforschungsinstitut Civey durchgeführt. Dafür wurden 2.500 Erwachsene in Deutschland befragt. Auftraggeber der repräsentativen Erhebung war Vodafone mit Unternehmenssitz in Düsseldorf.

