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"Midterms": In den USA stehen die Zwischenwahlen an

vor 8 Stunden
2 Min. Lesezeit

In den Vereinigten Staaten steht eine wichtige politische Entscheidung bevor: In der Nacht auf Mittwoch mitteleuropäischer Zeit finden die sogenannten „Midterms“ statt. Bei diesen Zwischenwahlen entscheidet sich, wie sich die Machtverhältnisse im US-Kongress künftig gestalten. Für die Republikaner von Präsident Donald Trump könnte der Wahltag zu einer erheblichen Herausforderung werden. Aktuelle Umfragen deuten darauf hin, dass die Demokraten in beiden Parlamentskammern deutliche Zugewinne erzielen könnten. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Sieben Bundesstaaten könnten den Senat entscheiden


Besonders spannend dürfte die Wahl zum Senat werden. Rund ein Drittel der insgesamt 100 Mandate steht zur Abstimmung. Bislang verfügen die Republikaner dort über 53 Sitze, während die Demokraten 45 stellen. Hinzu kommen zwei parteilose Senatoren, die politisch überwiegend auf der Seite der Demokraten stehen.


In zahlreichen Bundesstaaten scheint der Wahlausgang bereits relativ klar zu sein. Entweder genießen die antretenden Politiker:innen besonders großen Rückhalt in der Bevölkerung oder die jeweilige Partei verfügt traditionell über eine starke Wählerbasis.


Anders sieht es in sieben Bundesstaaten aus: Maine, Michigan, Ohio, Iowa, Kansas, Texas und Alaska gelten als besonders umkämpft. Selbst politische Expert:innen können dort kaum verlässliche Prognosen abgeben. Gerade diese offenen Rennen könnten am Ende darüber entscheiden, welche Partei künftig die Kontrolle über den Senat ausübt.


Repräsentantenhaus: Demokraten mit guten Aussichten


Auch im Repräsentantenhaus zeichnet sich ein möglicher politischer Richtungswechsel ab. Anders als im Senat müssen hier sämtliche 435 Mandate neu vergeben werden.


Bei der vergangenen Wahl konnten sich die Republikaner mit 220 Sitzen gegen die Demokraten mit 215 Sitzen durchsetzen. Damit erreichten sie die knappste Mehrheit seit nahezu einem Jahrhundert.


Nun könnte sich das Kräfteverhältnis umkehren. Bereits seit mehreren Monaten sehen Wahlforscher:innen die Demokraten im Vorteil. Vieles spricht deshalb dafür, dass die Partei die Mehrheit im Repräsentantenhaus zurückgewinnen könnte.


Wirtschaftliche Sorgen und Iran-Krieg belasten Trump


Während bei Senatswahlen häufig die politischen Besonderheiten einzelner Bundesstaaten entscheidend sind, wird die Wahl zum Repräsentantenhaus stärker von der allgemeinen Stimmung im Land beeinflusst.


Diese Entwicklung könnte den Demokraten zugutekommen. Seit September hat sich ihr Vorsprung in den landesweiten Umfragen spürbar vergrößert.


Gleichzeitig gerät Präsident Donald Trump zunehmend unter Druck. Insbesondere die wirtschaftlichen Belastungen durch steigende Lebenshaltungskosten sowie der anhaltende Krieg mit dem Iran wirken sich negativ auf seine Beliebtheit aus.

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