News am Morgen vom 16. Februar 2026
- vor 17 Stunden
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Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline am Morgen“ am 16. Februar 2026.
Stefanie Hubig
Ministerin wirbt für gestufte Regeln statt pauschaler Sperren
Die Bundesjustizministerin hat die von ihr unterstützten Vorschläge ihrer Partei zu Altersbeschränkungen in sozialen Netzwerken bekräftigt. Gegenüber der "Rheinischen Post" betonte sie, man dürfe nicht ausblenden, dass digitale Angebote Risiken bergen: Es müsse anerkannt werden, dass die Nutzung von Onlinediensten "Kindern und Jugendlichen schaden kann und es darum klarer rechtlicher Leitplanken bedarf". Zugleich stellte sie klar: "Wir wollen kein pauschales Totalverbot, sondern eine altersgestufte, differenzierte Regelung, die Teilhabe ermöglicht."
Rentenversicherung
Die Linke fordert stärkere Beteiligung der Arbeitgeber an Beiträgen
Nach Vorstellung der Linken sollen Firmen künftig einen größeren Anteil an den Einzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung tragen. In einem Grundsatzpapier wird angeregt, den Arbeitgeberanteil schrittweise von derzeit der Hälfte auf 60 Prozent anzuheben. Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages sieht die Partei dabei auf rechtlich sicherem Boden. Um das Sicherungsniveau zu stabilisieren, wird zudem ergänzende private Vorsorge genannt – eine Last, die nach Ansicht der Linken bislang vor allem Beschäftigte schultern.
Selbstständigkeit
Junge Menschen setzen verstärkt auf eigene Projekte
Menschen zwischen 18 und 29 Jahren tendieren deutlich häufiger zur beruflichen Eigenständigkeit als ältere Jahrgänge. Laut einem Bericht des Magazins "Spiegel" über den KfW-Gründungsmonitor gaben 72 Prozent dieser Altersgruppe an, lieber selbstbestimmt zu arbeiten als in einem Angestelltenverhältnis. Für 43 Prozent steht der Wunsch nach Unabhängigkeit und persönlicher Entfaltung im Vordergrund. Rund ein Viertel verbindet mit der Selbstständigkeit vor allem die Aussicht auf ein höheres Einkommen.
Wetter
Ihr Wetter heute
Im Tagesverlauf ziehen Schneefälle abgeschwächt bis in den Nordosten, während andernorts wiederholt Schauer auftreten – örtlich auch mit Graupel und kurzen Gewittern. Nordöstlich des Harzes bleibt es bei Dauerfrost zwischen -4 und 0 Grad. Richtung Südwesten steigen die Temperaturen auf 1 bis 7 Grad, am Oberrhein örtlich bis zu +10 Grad. An der Ostsee weht kräftiger Südostwind, in südlichen Höhenlagen starker Südwestwind mit einzelnen stürmischen Böen. In der Nacht zum Dienstag intensivieren sich die Niederschläge vielerorts. In höheren Lagen sowie im Nordosten fällt durchgehend Schnee, sonst geht Regen im Westen bis zum Morgen zunehmend in Schnee über, die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 600 bis 400 Meter. Örtlich besteht Glättegefahr. Die Tiefstwerte liegen im Südwesten zwischen +5 und 0 Grad bei weiter lebhaftem Wind, im Nordosten zwischen 0 und -7 Grad.


