News kompakt vom 16. Februar 2026
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Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline Kompakt“ am 16. Februar 2026.
Rente mit 70?
Linke stellt sich klar gegen höhere Altersgrenze
In der laufenden Reformdebatte um die Altersvorsorge positioniert sich die Linksfraktion im Bundestag deutlich gegen eine mögliche Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre. Die rentenpolitische Sprecherin Sarah Vollath erklärte, es verwundere nicht, dass ein Expertengremium aus Wissenschaft und Politik einen solchen Vorschlag mache: "In ihren Jobs ist das vielleicht möglich." Für viele Beschäftigte entspreche das jedoch nicht der tatsächlichen Lebens- und Arbeitsrealität. Zuvor hatte die Bild berichtet, die Alterssicherungskommission befasse sich mit entsprechenden Überlegungen.
Social-Media-Regeln
Kabinett verschiebt Beschluss auf später
Ob Kinder künftig keinen Zugang mehr zu bestimmten Plattformen erhalten sollen, bleibt vorerst offen. Die schwarz-rote Bundesregierung will erst nach Vorlage der Ergebnisse einer eingesetzten Fachkommission über ein mögliches Verbot entscheiden. Ein Sprecher erklärte, man wolle den Bericht des Gremiums abwarten, das im Bundesfamilienministerium angesiedelt ist und seine Resultate im Sommer präsentieren soll. Sowohl Vertreter von SPD als auch der CDU hatten zuvor Einschränkungen gefordert. Auch in mehreren EU-Staaten wird eine solche Maßnahme derzeit diskutiert.
Börsenstart ohne Schwung
Leitindex beendet Handelstag leicht schwächer
Zum Wochenbeginn zeigte sich der deutsche Aktienmarkt wenig bewegt. Fehlende Impulse aus den USA – dort wurde feiertagsbedingt nicht gehandelt – sowie geschlossene Handelsplätze in Teilen Asiens, unter anderem in China wegen des Neujahrs, sorgten für zurückhaltende Umsätze. Der DAX gab schließlich um 0,46 Prozent nach und schloss bei 24.800,91 Punkten. Belastet wurde er insbesondere durch deutliche Verluste beim Industriekonzern Siemens. Der MDAX konnte sich dagegen leicht verbessern und beendete den Handel 0,21 Prozent höher bei 31.364,56 Zählern.
Studie zu Mediennutzung
Immer mehr Jugendliche entwickeln Abhängigkeit
Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass ein erheblicher Anteil junger Menschen soziale Netzwerke problematisch nutzt. Nach Daten der DAK-Gesundheit, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen, weisen mehr als ein Viertel der Kinder und Jugendlichen riskante oder krankhafte Nutzungsmuster auf. 6,6 Prozent der Social-Media-Nutzer:innen sowie 4 Prozent derjenigen, die regelmäßig Videos konsumieren, gelten demnach als suchtkrank. Rund 350.000 Jugendliche zeigen laut DAK-Gesundheit eine pathologische Nutzung sozialer Medien. DAK-Vorstandschef Andreas Strom sprach sich deshalb für eine intensivere Diskussion über strengeren Jugendschutz aus.


