News am Morgen vom 19. Februar 2026
- vor 16 Stunden
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Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline am Morgen“ am 19. Februar 2026.
Urteil in Seoul
Ex-Staatschef Yoon muss mit drastischem Strafmaß rechnen
In der Republik Südkorea steht eine richtungsweisende Entscheidung bevor: Der frühere Präsident Yoon Suk Yeol soll am Donnerstag im Hauptverfahren wegen Aufruhrs sein Urteil erhalten. Hintergrund ist die überraschende Ausrufung des Kriegsrechts im Jahr 2024. Sollte das Gericht zu einem Schuldspruch gelangen, könnte dem 65-Jährigen aufgrund der Schwere der Anschuldigungen sogar die Höchststrafe drohen. Allerdings ist eine tatsächliche Vollstreckung äußerst unwahrscheinlich: In Südkorea besteht seit Ende der 1990er Jahre ein faktisches Moratorium, sodass Hinrichtungen nicht mehr durchgeführt werden.
Ambition in Berlin
Kanzler Merz plant politische Zukunft über 2029 hinaus
Bundeskanzler Friedrich Merz von der Christlich Demokratische Union Deutschlands hat signalisiert, auch nach der nächsten Bundestagswahl im Jahr 2029 weiterregieren zu wollen. Beim Politischen Aschermittwoch in Trier erklärte er: "Ich habe schon noch vor, das eine längere Zeit zu machen". Mit 70 Jahren ist Merz der älteste Kanzler seit Konrad Adenauer, der 1963 im Alter von 87 Jahren ausschied. Bereits am Freitag stellt sich Merz auf dem CDU-Parteitag erneut zur Wahl als Parteivorsitzender.
Branche unter Druck
Jeder fünfte Gastronomiebetrieb plant höhere Preise
Trotz der reduzierten Mehrwertsteuer zu Jahresbeginn erwägen zahlreiche Gastronomiebetriebe Preisaufschläge. Nach einer Erhebung des Deutscher Hotel- und Gaststättenverband denken 22 Prozent der Restaurants und Kneipen über Anpassungen nach. Verbandspräsident Guido Zoellick sprach von "erheblichem" wirtschaftlichem Druck. Die Steuerentlastung auf Speisen bezeichnete er als "wichtiger Schritt zur Stärkung der Branche". Gleichzeitig sei der Mindestlohn um 1,08 Euro auf nun 13,90 Euro gestiegen – ein zusätzlicher Kostenfaktor für viele Betriebe.
Wetter
Ihr Wetter heute
Vom Ruhrgebiet bis nach Franken fällt weiterhin Schnee, der im Tagesverlauf langsam nachlässt. Südlich davon mischen sich Regen und Schneeregen darunter, örtlich mit Glättegefahr. Im weiteren Verlauf ziehen von den Alpen kräftigere Niederschläge nordwärts bis nach Mittelfranken und in den Bayerwald, teils mit ergiebigem Schneefall bis in niedrigere Höhen. Im Norden und Osten bleibt es wechselhaft bewölkt, aber meist trocken. Die Temperaturen liegen im Nordosten und in höheren Mittelgebirgslagen zwischen -3 und 0 Grad, sonst bei 0 bis 5 Grad. Im Breisgau sind örtlich bis zu 11 Grad möglich. Dazu frischt der Wind zeitweise aus nordöstlicher Richtung auf.



