News am Morgen vom 23. Juni 2026
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Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline am Morgen“ am 23. Juni 2026.
EU-Beschluss
Neue Vorgaben verschärfen Strafen bei digitaler Ausbeutung
Innerhalb der Europäischen Union sollen Delikte rund um sexuellen Missbrauch von Kindern im Internet künftig konsequenter verfolgt werden. Unterhändler des Europäischen Parlaments und der Mitgliedsländer verständigten sich auf gemeinsame Straftatbestände, die den technischen Entwicklungen Rechnung tragen. Künftig soll es in allen Mitgliedstaaten strafbar sein, für den Zugang zu Liveübertragungen mit Missbrauchsdarstellungen zu bezahlen. Ebenso sollen Erwerb, Besitz und Weitergabe von KI-Anwendungen zur Erstellung entsprechender Inhalte einheitlich sanktioniert werden.
Einsamkeit
Studie zeigt anhaltend hohe Belastung bei jungen Erwachsenen
Eine aktuelle Untersuchung macht deutlich, dass sich viele junge Erwachsene in Deutschland auch Jahre nach der Pandemie weiterhin stark isoliert fühlen. Nach Angaben des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) berichtete mehr als jeder fünfte Mensch zwischen 21 und 30 Jahren von ausgeprägter Einsamkeit. Bei den 31- bis 54-Jährigen lag der Anteil bei 14 Prozent. Grundlage der Auswertung sind Daten aus der familiendemografischen Studie "Freda" aus dem Winter 2024/2025.
Rente ab 50
Mehrheit plant einen früheren Abschied aus dem Berufsleben
Trotz Diskussionen über eine spätere Verrentung zieht ein großer Teil der Beschäftigten über 50 Jahre einen vorzeitigen Ausstieg aus dem Arbeitsleben in Betracht. Der aktuelle Gesundheitsreport der DAK weist für diese Altersgruppe einen Anteil von 52 Prozent aus. Über sämtliche Jahrgänge hinweg denken 44 Prozent über einen früheren Rentenbeginn nach. 35 Prozent möchten regulär bis zur Altersgrenze tätig bleiben, während neun Prozent sogar eine Beschäftigung über den Renteneintritt hinaus planen.
Wetter
Ihr Wetter heute
Der Dienstag bringt vielerorts freundliches Wetter mit viel Sonnenschein und nur wenigen Wolken. Niederschläge bleiben zunächst aus. Im Süden bilden sich im Tagesverlauf zunehmend Quellwolken, aus denen vor allem in höheren Lagen einzelne kräftige Schauer und Gewitter entstehen können. Die Temperaturen erreichen im Norden und Osten 24 bis 30 Grad, an den Küsten bleibt es durch den Seewind etwas kühler. In den übrigen Regionen werden 31 bis 37 Grad erwartet, die höchsten Werte im Südwesten. Abgesehen von möglichen Gewitterböen weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus nördlichen Richtungen.
In der Nacht zum Mittwoch zeigt sich der Himmel überwiegend klar oder nur leicht bewölkt. Im Süden und Südosten klingen Schauer und Gewitter allmählich ab. Die Temperaturen gehen im Norden und Osten auf 17 bis 10 Grad zurück, in den übrigen Landesteilen werden Tiefstwerte zwischen 21 und 16 Grad erwartet.


