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News kompakt vom 02. März 2026

  • vor 4 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline Kompakt“ am 02. März 2026.


SPD-Vorwurf

Tankstellen stehen wegen schneller Preisaufschläge massiv unter Beschuss


Aus Reihen der Sozialdemokraten kommt heftiger Gegenwind für Betreiber von Zapfsäulen, die ihre Kraftstoffpreise mit Verweis auf den Krieg rund um den Iran angehoben haben. "Was wir an vielen Tanksäulen in unserem Land erleben, ist schlicht und ergreifend Abzocke!", erklärte Esra Limbacher, Sprecher des konservativ-pragmatischen Seeheimer Kreises innerhalb der SPD. Nach seiner Darstellung basiert ein Großteil der derzeit angebotenen Mengen an Benzin und Diesel noch auf früheren, deutlich günstigeren Einkaufskonditionen am Rohölmarkt. Bereits im Vorgriff auf mögliche Verteuerungen die Preise zu erhöhen, sei aus seiner Sicht nicht hinnehmbar.


Auslandseinsätze

Mehr als 500 Bundeswehrkräfte auf Stützpunkten im Nahen Osten stationiert


Die Bundeswehr beteiligt sich weiterhin an internationalen Missionen in der Region des Nahen Ostens und unterhält dort über 500 Soldatinnen und Soldaten. Aus dem Bundesministerium der Verteidigung hieß es, das Personal befinde sich in gesicherten Bereichen und sei gesundheitlich unversehrt. Die Kontingente sind auf multinationale Basen verteilt. "Das heißt, für alle Abwehrmaßnahmen, Verteidigungsmaßnahmen sind die Gastgeber beziehungsweise die anderen Nutzer, die die Basen federführend betreuen, zuständig", erläuterte ein Ministeriumssprecher mit Blick auf die Sicherheitsverantwortung vor Ort.


Königliche Genesung

Harald V. zeigt nach Infekt deutliche Fortschritte bei Erholung


Nach einer im Urlaub auf Teneriffa zugezogenen Infektion macht Norwegens Monarch gesundheitliche Fortschritte. "Es geht ihm besser", sagte Kronprinz Haakon dem öffentlich-rechtlichen Sender NRK. "Er spricht gut auf die Behandlung an." Der Thronfolger dankte zudem für die breite Unterstützung aus der Bevölkerung. Der 89-jährige König war vor wenigen Tagen in ein Krankenhaus gebracht worden, konnte die Klinik inzwischen jedoch wieder verlassen. In der Vergangenheit hatte er wiederholt mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.


Energieversorgung

Bundesregierung sieht Deutschland bei Öl und Gas weiterhin stabil aufgestellt


Wie stark der Konflikt im Nahen Osten die wirtschaftliche Entwicklung hierzulande treffen könnte, bleibt nach Angaben der Bundesregierung offen. Ein Sprecher betonte in Berlin, belastbare Prognosen seien derzeit nicht möglich; entscheidend sei insbesondere die Dauer der Auseinandersetzungen. Mit Blick auf Energie betonte das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, die Bundesrepublik verfüge über eine diversifizierte Beschaffungsstruktur. Die Versorgung mit Rohöl sowie mit verflüssigtem Erdgas (LNG) gelte aktuell als gesichert.

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