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News kompakt vom 09. Februar 2026

Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline Kompakt“ am 09. Februar 2026.


Labour-Krise in Schottland

Sarwar verlangt von Starmer Rücktritt wegen Epstein-Skandal


Anas Sarwar, der Vorsitzende der schottischen Labour-Partei, hat Premierminister Keir Starmer angesichts der Affäre um Jeffrey Epstein zum Rücktritt aufgefordert. "Die Führung in der Downing Street muss ausgetauscht werden", betonte Sarwar. Starmer sei "ein anständiger Mann", räumte er ein. Zwar gebe es positive Initiativen, doch diese würden untergehen. "Deshalb kann es nicht so weitergehen", so Sarwar weiter. Bislang ist er der ranghöchste Parteikollege Starmers, der öffentlich seine Unterstützung entzieht.


Warnstreiks vor Tarifrunde

Länderbeschäftigte bereiten sich auf Proteste vor


Vor der voraussichtlich letzten Verhandlungsrunde für die Tarifverträge der Länder haben zahlreiche Beschäftigte mit Warnstreiks und Protestaktionen begonnen. In den nächsten Tagen sind bundesweit Ausstände zu erwarten. Besonders betroffen sind Universitätskliniken, Hochschulen und Straßenmeistereien. Während nicht verbeamtete Mitarbeitende ihre Forderungen über Streiks verdeutlichen, nehmen Beamtinnen und Beamte laut Verdi und dbb teil, sofern sie dafür Urlaub oder Freizeit nutzen können.


Mond statt Mars

Musk verschiebt SpaceX-Mission für lunarische Stadtplanung


Elon Musk plant, mit seiner Raumfahrtfirma SpaceX den Fokus nun auf den Aufbau einer "selbstwachsenden Stadt" auf dem Mond zu legen. Die für Ende dieses Jahres geplante erste unbemannte Mission zum Mars wird verschoben. In den kommenden fünf bis sieben Jahren soll das Marsprojekt wieder aufgenommen werden, erklärte Musk auf der Plattform X. "Aber die oberste Priorität ist es, die Zukunft der Zivilisation zu sichern, und der Mond ist schneller."


US-Klage gegen Tech-Riesen

Klägerin warnt vor Sucht durch Social Media


In Kalifornien hat der Prozess gegen Meta und Google begonnen, bei dem es um die Suchtgefahr von sozialen Medien geht. Die Staatsanwaltschaft eröffnete das Verfahren, das möglicherweise die Haftung der Tech-Konzerne für psychische Gesundheit von Jugendlichen neu definiert. Eine 20-jährige Klägerin wirft den Unternehmen vor, dass Plattformen wie Instagram und YouTube sie krank gemacht hätten. Bereits in jungen Jahren habe sie dadurch Depressionen und Suizidgedanken entwickelt.

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