News kompakt vom 10. Februar 2026
- Redaktion Mittagsmagazin

- vor 1 Stunde
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Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline Kompakt“ am 10. Februar 2026.
Gold im Eiskanal
Taubitz krönt starke Serie mit drittem deutschen Triumph
Julia Taubitz hat sich im Einsitzer zur Olympiasiegerin gekürt und damit in Cortina d’Ampezzo für den dritten deutschen Erfolg bei diesen Winterspielen gesorgt. Nach vier Durchgängen setzte sich die Weltmeisterin souverän durch. Merle Fräbel lag nach Tag eins noch in Schlagdistanz, patzte jedoch im dritten Lauf gravierend und fiel am Ende auf Rang acht zurück. Platz zwei belegte die Lettin Elina Bota mit deutlichem Rückstand, Bronze ging an die US-Amerikanerin Ashley Farquharson.
Stillstand im Luftverkehr
Gleichzeitige Streiks legen Lufthansa-Flüge lahm
Reisende der Lufthansa müssen sich am Donnerstag auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Piloten und Kabinenpersonal rufen parallel zu ganztägigen Arbeitsniederlegungen auf. Geplant ist, sämtliche Abflüge von deutschen Flughäfen zu bestreiken, auch der Frachtbereich ist betroffen. Die Vereinigung Cockpit fordert bessere Betriebsrenten für die Piloten, während die Gewerkschaft Ufo mit einem Warnstreik Druck in laufenden Tarifgesprächen machen will.
Neue Linie in Brüssel
Parlament ebnet Weg für schärfere Asylregeln
Das Europäische Parlament hat einer Reform zugestimmt, die Abschiebungen erleichtern soll. Künftig können Schutzsuchende auch in Staaten überstellt werden, zu denen sie keine persönliche Bindung haben. Bislang war eine enge Verbindung – etwa durch Familie oder längeren Aufenthalt – Voraussetzung. Nun genügt ein entsprechendes Abkommen zwischen einem EU-Land und einem Drittstaat. Unterstützung erhielt das Vorhaben vor allem aus konservativen, rechten und rechtsextremen Fraktionen.
Ermittlungen in Frankreich
79-Jähriger soll 89 Kinder missbraucht haben
In Frankreich steht ein 79 Jahre alter Mann im Verdacht, über Jahrzehnte hinweg zahlreiche Minderjährige sexuell missbraucht zu haben. Die Staatsanwaltschaft in Grenoble geht von 89 betroffenen Jungen aus, die er als Jugendbetreuer in mehreren Ländern – darunter Deutschland und die Schweiz – missbraucht haben soll. Festgenommen wurde der Beschuldigte 2024 nach dem Fund belastender Materialien. Da noch nicht alle möglichen Opfer identifiziert sind, bitten die Behörden Betroffene, sich zu melden. Die mutmaßlichen Taten sollen sich zwischen 1967 und 2022 ereignet haben.


