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Psychische Gesundheit: Safe-Space-Apotheken sollen Jugendlichen schnelle Hilfe bieten

  • 11. Mai
  • 1 Min. Lesezeit

Psychische Schwierigkeiten gehören für viele Jugendliche inzwischen zum Alltag. Um jungen Menschen schneller Hilfe zugänglich zu machen, hat die Jugendbewegung OurGenerationZ (OGZ) ein besonderes Unterstützungsangebot ins Leben gerufen. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".


Apotheken als erste Anlaufstelle


Im Mittelpunkt stehen sogenannte „Safe Space“-Apotheken, die Jugendlichen einen geschützten Ort für Gespräche bieten sollen.


Dort haben Betroffene die Möglichkeit, kostenlos und ohne Verpflichtungen über ihre Sorgen zu sprechen. Gemeinsam wird geschaut, welche weiteren Hilfsangebote sinnvoll sein könnten – beispielsweise Beratungsstellen, medizinische Fachkräfte oder Selbsthilfegruppen. Die Gespräche dienen jedoch ausschließlich der Orientierung und ersetzen weder eine Diagnose noch eine therapeutische Behandlung.


Netzwerk wächst deutschlandweit


Inzwischen beteiligen sich mehr als 40 Apotheken in ganz Deutschland an dem Projekt. Wissenschaftlich begleitet wird die Initiative von der Freien Universität Berlin sowie einem interdisziplinären Team aus Psycholog*innen und Ärzt*innen.


Wie Jugendliche Unterstützung finden können


Wer Hilfe sucht, kann sich über Instagram direkt an die Initiative wenden und Informationen zur nächstgelegenen „Safe Space“-Apotheke erhalten. Viele Jugendliche erfahren außerdem durch Flyer oder schulische Aktionen von dem Angebot und suchen die Apotheken anschließend eigenständig auf.

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