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Razzia gegen junge Rechtsextreme: Ermittler nehmen Netzwerke in zwölf Bundesländern ins Visier

  • 6. Mai
  • 1 Min. Lesezeit

Am Mittwoch hat der Generalbundesanwalt eine umfangreiche Aktion in insgesamt zwölf Bundesländern durchgeführt. Ziel waren 36 junge Personen, die im Verdacht stehen, dem rechtsextremen Spektrum anzugehören. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Nach Angaben der Ermittlungsbehörden sollen sie zentrale Rollen in Gruppierungen wie „Jung & Stark“, „Deutsche Jugend voran“ oder „Neue Deutsche Welle“ eingenommen haben.


Vorwürfe von Gewalttaten


Ein Teil der Beschuldigten soll aktiv an Übergriffen beteiligt gewesen sein. Dabei richteten sich die Attacken unter anderem gegen Menschen aus der linken Szene sowie gegen Personen, die von den Angreifern als pädophil eingestuft wurden. Laut Bundesanwaltschaft seien die Opfer jeweils von mehreren Tätern gleichzeitig attackiert und körperlich verletzt worden.


Ermittlungen ohne Festnahmen


Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen derzeit 36 Verdächtige, denen die Zugehörigkeit zu einer kriminellen Vereinigung zur Last gelegt wird. Trotz der groß angelegten Maßnahmen kam es am Mittwoch zu keinen Festnahmen.


Politische Einordnung


Bundesjustizministerin Stefanie Hubig äußerte sich besorgt über die Entwicklung: „Militante rechtsextreme Gruppen haben Zulauf – erschütternderweise gerade auch unter jungen Menschen.“ Zudem betonte sie: „Ihre Aktionen richteten sich gegen alle Menschen, die sie in ihrem rechtsextremen Weltbild als Feinde identifiziert haben – und zugleich gegen unsere Demokratie.“

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