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Saubere Luftbilanz: Deutschland erfüllt EU-Grenzwerte, doch strengere Vorgaben rücken näher

  • vor 5 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Deutschland hat im vergangenen Jahr die europäischen Vorgaben zur Luftreinhaltung vollständig erfüllt. Das geht aus den aktuellen Auswertungen des Umweltbundesamtes hervor. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Datengrundlage: Messungen im ganzen Land


Die Einschätzung stützt sich auf ein dichtes Netz von etwa 600 Messpunkten, verteilt über das gesamte Bundesgebiet. An diesen Stationen wurden kontinuierlich Schadstoffwerte erfasst und ausgewertet. Beim Feinstaub wurden die Grenzwerte damit bereits zum achten Mal hintereinander eingehalten. Für Stickstoffdioxid ist es das zweite Jahr in Folge, in dem die festgelegten Höchstwerte nicht überschritten wurden.


Gleichzeitig zeigt sich jedoch ein leichter Anstieg der durchschnittlichen Belastung im Jahr 2025 im Vergleich zu den Vorjahren. Wie stark die Luft verschmutzt ist, hängt unter anderem von Witterungseinflüssen wie Temperatur, Windverhältnissen und allgemeinen Wetterlagen ab.


Blick nach vorn: Neue Vorgaben ab 2030


Trotz der positiven Bilanz mahnt die Behördenleitung zur Vorsicht. Messner, Präsident des Umweltbundesamtes, machte deutlich, dass die bisherigen Fortschritte nicht ausreichen, um sich zurückzulehnen. Auch bei Einhaltung der aktuellen Grenzwerte seien weitere Maßnahmen notwendig. Ab dem Jahr 2030 gelten innerhalb der Europäischen Union strengere Vorgaben. Besonders deutlich wird dies beim Stickstoffdioxid: Der zulässige Jahresmittelwert wird von aktuell 40 Mikrogramm pro Kubikmeter auf 20 Mikrogramm halbiert. Beim Feinstaub fallen die künftigen Anforderungen ebenfalls deutlich strenger aus. Um den neuen EU-Richtlinien zu entsprechen, muss die Belastung hier noch stärker reduziert werden.

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