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UN wechselt Führung: Bangladeschs Außenminister übernimmt Präsidentschaft der Generalversammlung

  • vor 13 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat entschieden: Der derzeitige Außenminister Bangladeschs, Khalilur Rahman, wird ab September das Amt des Präsidenten des Gremiums übernehmen. Damit folgt er auf Annalena Baerbock. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Rotationsprinzip und Wahlentscheidung


Das Präsidentenamt der UN-Generalversammlung wird turnusmäßig nach regionalen Gruppen vergeben. In diesem Zyklus war die Asien-Pazifik-Region an der Reihe. Im Auswahlverfahren konnte sich Rahman gegen den zyprischen Diplomaten Andreas Kakouris durchsetzen. Dass überhaupt zwei Kandidaturen für diese Position existieren, gilt als ungewöhnlich.


Hintergrund des neuen Präsidenten


Khalilur Rahman bringt umfangreiche diplomatische Erfahrung aus seiner Tätigkeit bei den Vereinten Nationen mit. Besonders intensiv war er in Fragen rund um die Rohingya-Flüchtlingskrise in Bangladesch eingebunden. Für seine Amtszeit hat er angekündigt, sich unter anderem für eine Reform der UN-Friedenseinsätze, die Umsetzung der Nachhaltigkeitsagenda sowie für die Stärkung von Frauenrechten und die Interessen besonders armer Staaten einzusetzen.


Reaktionen aus Deutschland


Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) äußerte Anerkennung für die Arbeit von Annalena Baerbock im Rahmen ihrer UN-Tätigkeit. Er hob hervor, dass sie sich mit großem Einsatz dafür engagiere, die grundlegenden Ziele der Vereinten Nationen, die seit ihrer Gründung vor über acht Jahrzehnten bestehen, weiterhin erreichbar zu halten.


Bedeutung des Amtes


Die Rolle des Präsidenten der UN-Generalversammlung ist in erster Linie repräsentativer Natur. Dennoch kann sie, trotz begrenzter formaler Befugnisse, indirekt Einfluss auf interne Abläufe und Entscheidungsprozesse innerhalb der Organisation ausüben.

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