US-Angriffe auf Iran: Trump erklärt Rahmenabkommen für beendet
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Nach den jüngsten Militärschlägen der Vereinigten Staaten gegen iranische Ziele hat US-Präsident Donald Trump erklärt, dass das bisherige Rahmenabkommen mit der Islamischen Republik aus seiner Sicht nicht mehr fortbestehe. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Trump sieht keine Grundlage mehr für das Abkommen
Am Rande des NATO-Gipfels in Ankara äußerte sich Trump deutlich zu den Beziehungen zwischen den USA und Iran. Er machte klar, dass er das bestehende Abkommen als abgeschlossen betrachtet: „Ich denke, ist es vorbei.“ „Es ist reine Zeitverschwendung, sich mit ihnen abzugeben. Das sind kranke Leute“, sagte er weiter.
Militärische Eskalation in der Region
In der Nacht zuvor hatten US-Streitkräfte nach offiziellen Angaben mehr als 80 Ziele auf iranischem Staatsgebiet angegriffen. Hintergrund der Operation waren iranische Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus.
Als Reaktion auf die US-Maßnahmen griff Iran wiederum US-Militärstützpunkte in Kuwait und Bahrain an. Nach Angaben der iranischen Revolutionsgarde seien dabei Raketen und Drohnen gegen „85 wichtige US-Armeeanlagen“ in den beiden Ländern eingesetzt worden. Die Erklärung wurde über das iranische Staatsfernsehen verbreitet.
Internationale Reaktionen
NATO-Generalsekretär Mark Rutte bezeichnete die US-Angriffe als „absolut notwendig“. Zur Begründung verwies er darauf, dass Iran die bestehende Waffenruhe verletzt habe.
Auch der deutsche Außenminister Johann Wadephul äußerte Verständnis für das Vorgehen der USA. Er erklärte: „Der Iran muss jetzt wirklich verstehen, dass ernsthaft zu verhandeln ist und weitere Militärschläge angebracht sind.“

