Waldbrand unter Kontrolle: Feuer im Hohen Venn breitet sich nicht weiter aus
- vor 13 Stunden
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Der Waldbrand im Naturschutzgebiet Hohes Venn an der Grenze zwischen Deutschland und Belgien hat sich nach Angaben der Behörden stabilisiert. Die Einsatzkräfte konnten die Flammen inzwischen vollständig umschließen. Von einer endgültigen Entwarnung kann allerdings noch keine Rede sein. Der Gouverneur der belgischen Provinz Lüttich, Hervé Jamar, sprach von einer „positive Entwicklung vor Ort“. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Lage in Monschau bleibt angespannt
Auch im deutschen Grenzgebiet zeichnet sich eine vorsichtige Entspannung ab. In Monschau gibt es derzeit keine Hinweise darauf, dass sich das Feuer weiter auf deutsches Gebiet ausbreitet. Eine Sprecherin der Stadt führte dies sowohl auf die aktuelle Wetterlage mit Regen als auch auf die umfangreichen Löscharbeiten auf belgischer Seite zurück.
Evakuierungen teilweise aufgehoben
Die verbesserte Situation veranlasste die Stadt Monschau am Mittwochnachmittag dazu, die Evakuierungsmaßnahmen für Ruitzhof und Geisberg im Stadtteil Kalterherberg zu beenden. Etwa 30 Menschen konnten daraufhin in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren.
Auch Belgien lockerte die Schutzmaßnahmen. Die Behörden teilten mit, dass die zuvor vorsorglich evakuierten Bewohner von Küchelscheid und Leykaul wieder nach Hause dürfen. Für das belgische Dorf Sourbrodt war die entsprechende Anordnung bereits am Montagabend aufgehoben worden.
Luftqualität weiterhin unbedenklich
Der Brandgeruch ist zwar weiterhin deutlich wahrnehmbar und zieht auch über die deutsche Grenze. Für die angrenzende Städteregion Aachen besteht nach aktuellen Messungen jedoch kein Grund zur gesundheitlichen Sorge. Nach Angaben der Städteregion wurden bei den Schadstoffmessungen keine Werte festgestellt, die über den Orientierungs- oder Grenzwerten für schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen liegen.

